Magnesiummangel…

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…kann sich in vielerlei Beschwerden äußern

Magnesium wird für mehr als 600 Stoffwechselreaktionen im Körper benötigt, u.a. für die Funktion der Muskeln, Herzmuskel und Nerven, Energiestoffwechsel, Blutdruckregulation, Knochengesundheit und Elektrolythaushalt. Dementsprechend vielfältig sind die Beschwerden, die bei einem Magnesiummangel auftreten können. Gut bekannte Anzeichen eines Magnesiummangels sind Wadenkrämpfe; sie treten bevorzugt in der Nacht auf und sind sehr schmerzhaft. Zu diesen als „neuromuskuläre“ Störungen bezeichneten Erscheinungen gehören auch Muskelverspannungen, Muskelzucken (z.B. Lidzucken), Menstruationsschmerzen oder vorzeitige Wehen. Im Bereich des Herzens können Herzrhythmusstörungen oder Herzschmerzen die Folge sein. Das Nervensystem reagiert mit gesteigerter Nervosität, innerer Unruhe, Schlafstörungen und einer reduzierten Stresstoleranz, der Kopf mit migräneartigen Kopfschmerzen und möglicherweise Schwindel. Auch Magen und Darm können betroffen sein (z.B. Magen-Darm-Krämpfe, abwechselnd Verstopfung und Durchfälle).

…hat viele Ursachen

Die Versorgung mit Magnesium ist trotz des reichhaltigen Lebensmittelangebotes häufig mangelhaft. Dies liegt u.a. daran, dass zu wenig naturbelassene Nahrungsmittel wie Vollkornprodukte, ungeschälter Reis oder Hülsenfrüchte verzehrt werden. Doch selbst wenn die Magnesiumzufuhr mit der Nahrung den Empfehlungen entspricht, gibt es Situationen, in denen Mangelzustände kaum zu vermeiden sind. Dazu gehören insbesondere eine verringerte Aufnahme in den Körper, z.B. bei entzündlichen Darmerkrankungen, Einnahme von Protonenpumpenhemmern (Magenschutzmittel), ein gesteigerter Bedarf, z.B. in Schwangerschaft, Stillzeit, sowie erhöhte Magnesiumverluste mit dem Urin, z.B. bei Diabetes mellitus, Einnahme von Entwässerungstabletten, Alkoholkonsum oder Stress. Bei Sport oder körperlicher Arbeit sind zudem die Magnesiumverluste über den Schweiß zu berücksichtigen.

…macht anfälliger für Stress

Magnesium gilt als das „Anti-Stress-Mineral“. Es verringert die Freisetzung von Stresshormonen und dämpft Stressreaktionen im Körper. Dagegen ist bei Magnesiummangel die Stressanfälligkeit erhöht. Man ist nervös, reizbar, hektisch und angespannt. Stress an sich verstärkt die Magnesiumausscheidung mit dem Urin und fördert dadurch einen Magnesiummangel. Der Grund dafür ist, dass die Körperzellen zur Beruhigung mehr Magnesium in das Blut abgeben. Die Nieren reagieren darauf mit einer verstärkten Magnesiumausscheidung. Dadurch entsteht ein Teufelskreis: Stress führt zu Magnesiummangel und dieser wiederum fördert Stressreaktionen. Stress einfach abzuschalten ist meist nicht möglich. Eine zusätzliche Magnesiumeinnahme dagegen bedeutet wenig Aufwand und kann sehr hilfreich sein.

Auf die Art des Magnesiums kommt es an

So genannte organische Magnesiumverbindungen wie Magnesiumcitrat oder Magnesiumaspartat kann der Körper besonders gut aufnehmen. Achten Sie deshalb beim Kauf von Magnesiumprodukten darauf, dass organische Magnesiumverbindungen enthalten sind.

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