Sanfte Hilfe bei Menstruationsbeschwerden

Monat für Monat klagen viele Frauen über Beschwerden wie Stimmungsschwankungen, geringe Stresstoleranz, Kopf-, Unterleibs- oder Rückenschmerzen, Hautunreinheiten, Heißhunger, allgemeines Unwohlsein und vieles mehr vor oder während der Periode.

Der weibliche Zyklus wird durch ein Zusammenspiel verschiedener Hormone gesteuert. Zyklusbedingte Schwankungen im Hormonhaushalt können sich dabei negativ auf Körper und Seele auswirken und zu den bekannten Beschwerden führen.

Dabei bezeichnet man Beschwerden, die bereits vor der Periode auftreten als „Prämenstruelles Syndrom“ (PMS), akute Beschwerden, die während der Regel auftreten, fallen unter den Oberbegriff „Menstruationsbeschwerden“.

Da aber nicht nur hormonelle Schwankungen derartige Beschwerden auslösen können, ist eine medizinische Abklärung zunächst ratsam – besonders im Falle starker, anhaltender, unklarer oder neu auftretender Beschwerden.

In diesem Ratgeber haben wir ein paar Tipps und Anregungen für Sie zusammengestellt, die Ihnen dabei helfen, gut durch diese „Tage“ zu kommen.

Beachten Sie jedoch immer die Grenzen der Selbstbehandlung, lesen Sie die Packungsbeilagen sorgfältig und halten sie besonders bei bestehenden Grunderkrankungen und/oder Einnahme von Medikamenten sowie generell im Zweifel ärztliche Rücksprache. Auch bestimmte Personengruppen (wie z.B. Schwangere, Stillende, Kinder, Allergiker, ältere und sensible Menschen) sollten grundsätzlich vorab mit einem Arzt/einer Ärztin besprechen, wie und ob eine unterstützende Selbstbehandlung angezeigt ist.

 

Mit Schüßler Salzen unterstützen

Schüßler Salze bieten immer wieder eine wunderbar sanfte Möglichkeit an, den Körper und die Seele auf schonende Art und Weise in ihrer Balance zu unterstützen.

Dabei kommt man an der Nr. 7 Magnesium phosphoricum nicht vorbei. Das Salz der Muskeln und Nerven wird unter anderem eingesetzt, wenn es um das Thema Entspannung (von Muskeln und Nerven) geht. Als „Heiße Sieben“ ist dieses Salz sicherlich jedem Schüßler Fan bekannt.

Eine gute Kombination dazu bietet die gute alte Wärmflasche oder ein Wärmekissen zur Entspannung verkrampfter Muskeln. Wer die Wärme länger genießen möchte, kann alternativ z.B. auf die Wärmeauflagen bei Regelschmerzen von Thermacare ausweichen. Die selbsterwärmenden Auflagen, die frei von Arzneimitttel-Wirkstoffen sind, bieten 8 Stunden konstante Wärme und lindern schmerzhafte Verkrampfungen.

 

Mit Pflanzenkraft und Homöopathie ins Gleichgewicht

Heilpflanzen haben sich häufig bei der Behandlung vieler Frauenbeschwerden bewährt. Zu den bekanntesten gehören wohl Frauenmantel, Schafgarbe oder Mönchspfeffer (auch Keuschlamm genannt), die beispielsweise als Tee oder Fertigpräparate angeboten werden.

Agnus castus ist z.B. ein pflanzliches Arzneimittel mit dem Wirkstoff des Keuschlammfrüchte-Trockenextraktes, welches bei Regelbeschwerden und Beschwerden des prämenstruellen Syndroms in Frage kommt. Mönchspfeffer vermag einen regulierenden Einfluss auf den weiblichen Hormonhaushalt zu haben und kann bei solchen Beschwerden daher hilfreich sein.

Alternativ kann bei Störungen der Regelblutung auch ein homöopathisches Arzneimittel wie beispielsweise Pascofemin von Pascoe in Erwägung gezogen werden. Das Komplexmittel enthält unter anderem Agnus castus (Mönchspfeffer) in homöopathisch potenzierter Form. Pascofemin unterstützt die weibliche Hormonbalance und kann bei damit einhergehenden Menstruationsstörungen hilfreich sein. Das Mittel sollte allerdings ohne ärztlichen Rat nicht länger als eine Woche genommen werden.

Auch homöopathische Einzelmittel können bei PMS und Menstruationsbeschwerden ihre lindernde Wirkung entfalten. Da die Auswahl des passenden Mittels jedoch individuell erfolgt, sollte hierzu fachmännischer Rat eingeholt werden.

 

Gesunde Lebensführung 

Wer sich mit dem Thema ganzheitlicher Gesundheit und Wohlbefinden beschäftigt, wird an einer gesunden Lebensführung als Basis nicht vorbeikommen. So auch nicht bei dem Thema PMS und Menstruationsbeschwerden.

Eine gesunde und ausgewogene Ernährung, die mit allen nötigen Vitalstoffen versorgt und unnötige Reizstoffe (wie z.B. Alkohol, Nikotin, zuviel Kaffee und Zucker) meidet, ist dabei sowohl für das physische als auch für das psychische Wohlbefinden enorm wichtig.

Nicht nur, wenn man zu „dünnen“ Nerven neigt und in der Zeit vor oder während der Periode mit psychischer Unausgeglichenheit reagiert, lohnt es sich, regelmäßige Entspannungsübungen einzuplanen und das Nervenkostüm mit einem guten Stressmanangement, ausreichend Schlaf und sanfter Bewegung zu stärken.

Das Quartett aus gesunder Ernährung, Bewegung, Schlaf und Stressmanagement gibt positive Energie für Körper und Geist und fördert ganz allgemein das Wohlbefinden.

So können auch die „schwierigen Tage“ im Monat viel besser gemeistert werden.

 

Bild: ©leszekglasner – stock.adobe.com

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