Slackliner statt Superjogger?

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Wer mit Sport beginnt, der möchte am liebsten ein Rezept aus der Tasche ziehen können, auf dem genau definiert ist, wie viel, wie oft und wie lange Sport getrieben werden soll. Doch wie so vieles im Leben, kann auch das Sportprogramm sehr individuell sein. Das zeigen besonders die neuen Sportarten wie Crossboccia, Stand up Paddling oder Slacklining. Doch verbirgt sich dahinter nur eine kurze Modeerscheinung oder sind sie wirklich sinnvoll? Eine Spurensuche.

Selbst wenn es kein Patentrezept für die ideale Sportart gibt, so lässt sich die Sinnhaftigkeit von sportlicher Betätigung dennoch in ein paar Regeln zusammenfassen: Um einen körperlichen Trainingseffekt zu erreichen, müssen die Muskeln vielseitig angesprochen werden. Das Ziel sollte je nach Trainingstyp eine zumindest moderate Belastung der Muskulatur sein, denn Muskeln bewegen nicht nur die Gelenke hin und her, sondern spielen auch bei der Informationsweitergabe im Körper eine wichtige Rolle. Kurzum: Sie zu trainieren, ist ein wesentlicher Punkt für die Gesunderhaltung des eigenen Körpers. Ideal ist dabei die Kombination von einem auf den jeweiligen Sportler abgestimmten Ausdauertraining und einem ergänzenden Krafttraining. Der Effekt ist umso besser, je mehr Muskelgruppen bewegt werden und je intensiver die Herz-Kreislauf-Belastung ist.

Körper und Geist trainieren

Neue Sportarten wie Crossboccia zeigen dabei schon namentlich an, dass traditionelle Sportarten mit neuen kombiniert werden und so einen noch besseren Effekt auf den Körper haben können. Interessant dabei: häufig wird körperliche Beanspruchung dabei mit geistiger verbunden. Eben die ideale Balance für Körper UND Geist!

Seiltanzen mal anders: Slacklining

Ein Paradebeispiel dafür ist Slacklining, das auch Slacklinen oder Slacken genannt wird. Ähnlich dem bekannten Seiltanzen wird beim Slacklining auf einem Gurtband balanciert, das zwischen zwei Punkten gespannt wird. Im Mittelpunkt dieser Trendsportart steht das Training eines guten Gleichgewichtsgefühls, wie es auch für andere Sportarten wie Klettern, Skifahren, Snowboarden oder Reiten benötigt wird. Das Zusammenspiel aus Muskelanspannung, Balance, Konzentration und Koordination macht dabei den Kitzel dieses Sports aus. Besonders praktisch: Sind die Befestigungspunkte gut gewählt, kann man an vielen Orten rauf aufs Seil!

Freestyle Boccia  kann überall gespielt werden

Crossboccia nimmt sich ebenfalls einer altbekannten Sportart an. Als Freestyle-Variante des Boccias wird Crossboccia überall dort gespielt, wo Sie es wollen. Auf Treppen, im Park, am Fluss, am Steinstrand oder zwischen Wald und Wiesen. Das Schöne: Sie bewegen sich deutlich mehr als beim normalen Boccia!

Muskelkater garantiert: Stand Up Paddling

Richtig in die Arme geht Ihnen Stand Up Paddling! Beim Stehpaddeln ist eines auf jeden Fall garantiert: Muskelkater! Denn beim Stand Up Paddling stehen Sie aufrecht auf einem Surfbrett und bewegen sich mit Hilfe von Stechpaddeln fort. Das Schöne aber auch Anstrengende dabei: Sie trainieren nicht nur viele Muskelgruppen, sondern auch ebenso viele Gehirnwindungen. Denn Stand Up Paddling ist für Konzentration und Koordination ebenfalls sinnvoll.

Sie haben Lust bekommen, auf Seilen zu tanzen oder stehend auf Surfbrettern zu paddeln? Nur zu! Berücksichtigen Sie aber vorher, dass gerade bei neuen Sportarten die Verletzungsgefahr höher sein kann. Lassen Sie es deshalb langsam angehen und holen Sie sich das „Okay“ vom Arzt. Wer es doch etwas ruhiger angehen mag: Fahrradfahren ist immer noch „in“. 20 Minuten zügiges Fahren täglich reichen bereits, um einen guten Trainingseffekt zu erzielen. Zum Glück, oder?

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