Zecken: Gefahr für Mensch und Tier

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Ein Zeckenstich kann zu schweren Erkrankungen führen. Zecken bedeuten für Haustiere und Tierhalter und besonders Kinder ein echtes Risiko.

Die einzige Strategie zum Schutz ist es, das Haustier vor einer Infektion zu schützen oder rasch zu behandeln. Nicht nur Hunde und Katzen, sondern auch Sie als Tierhalter sind gefährdet, wenn Haustiere die Parasiten ins Haus bringen.

Kontrollieren Sie daher genau, ob Sie oder Ihr Tier Zecken oder Flöhe hat.

Die Zeckensaison beginnt jetzt

Der Frühling kommt – mit ihm auch Gefahr. Die steigenden Temperaturen machen Zecken wieder munter.  Sie können gefährliche Krankheitserreger (Bakterien, Viren und Blutparasiten) auf Tier und Mensch übertragen. Besonders gefürchtet: FSME und Borreliose

Was ist FSME?

Die Frühsommer-Meningo-Enzephalitis (FSME) ist eine Entzündung des Gehirns und der Hirnhäute, die durch Viren hervorgerufenen wird. Die Erreger kommen in vielen Ländern Europas und in Deutschland vor. Das FSME-Virus natürlicherweise in kleinen Säugetieren aber auch Haustieren, die häufig von Zecken befallen werden. FSME kann in schweren Fällen bleibende Schäden wie Lähmungen zur Folge haben.

Einziger Schutz: Impfung

Experten empfehlen denjenigen eine Schutzimpfung, die in Risikogebieten leben, arbeiten oder dort Urlaub machen und in freier Natur Kontakt zu Zecken haben könnten.

Was ist Borreliose?

Zecken übertragen auch die von Bakterien verursachte Lyme-Borreliose. Typische Risikogebiete gibt es für dafür nicht. Die Infektion beginnt oft mit einem roten Ring, der sich um den Zeckenstich bildet. Weitere Symptome können Muskel- und Gelenkschmerzen sowie Fieber sein. Unbehandelt sind Spätfolgen wie Gelenk-, Herzmuskel- oder Nervenentzündungen möglich.

Zeckenstiche vermeiden

Ab ca. 7°C lauern Zecken besonders gerne im Unterholz oder Gebüsch sowie in hohen Gräsern und losem Laub auf ihre Wirte. Dort werden die Zecken im Vorbeigehen unbemerkt abgestreift und mitgenommen.

  • Tragen Sie in freier Natur geschlossene Schuhe, langärmlige Hemden und lange Hosen. Ziehen Sie die Strümpfe über die Hosenbeine.
  • Wählen Sie möglichst helle Kleidung, um Zecken zu erkennen.
  • Benutze Sie Repellents, die allerdings keinen vollständigen Schutz bieten.
  • Berühren Sie keine wilden Tiere.
  • Suchen Sie trotzdem den Körper gründlich nach Zecken ab. Besonders warme weiche Hautstellen, also Kniekehlen, die Leistengegend, die Achseln, hinter den Ohren sowie am Kopf und Haaransatz.
  • Entfernen Sie Zecken möglichst schnell. Am besten mit einer Pinzette oder Zeckenkarte. Kein Öl oder Klebstoff verwenden.
  • Fassen Sie die Zecke möglichst nah der Haut im Kopfbereich und ziehen Sie diese vorsichtig und gerade heraus. Im Anschluss muss die Stichstelle sorgfältig desinfiziert werden.

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