Sodbrennen sanft entgegenwirken

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Brennen, Schmerzen, saures Aufstoßen: Sodbrennen ist zwar in der Regel harmlos, dafür aber nicht minder unangenehm. Die Beschwerden können im schlimmsten Fall die Lebensqualität der Betroffenen deutlich einschränken. Meist lässt sich schon durch kleine Änderungen im Alltag einiges verbessern. Auch mit Hilfe aus der Natur können Sie das unangenehme Brennen gut in den Griff bekommen.

Wer beispielsweise nach einer größeren, fettreichen Mahlzeit Sodbrennen hat, der kann mit seinen Beschwerden meist ganz gut leben, zumal sie sich in diesem Fall auch einfach erklären lassen. Wird Sodbrennen allerdings regelmäßig zum Problem, sollte den Ursachen dafür genauer nachgegangen werden. Welche Faktoren können Sodbrennen entstehen lassen oder fördern? Was genau passiert im Körper beim Sodbrennen? Die omp-Experten sind der Sache auf den Grund gegangen.

Sodbrennen – Woher kommt´s?

Wer an Sodbrennen leidet, hat unter anderem mit saurem Aufstoßen, einem brennenden Gefühl in der Speiseröhre und Schmerzen im Oberbauch sowie hinter dem Brustbein zu kämpfen. Zu den typischen Symptomen kommt es, wenn die Säure aus dem Magen in die Speiseröhre zurückläuft und dort die empfindliche Schleimhaut reizt. Wer sich auf die Suche nach den Ursachen dieser lästigen Erscheinung machen möchte, kann im Prinzip beim Einfachsten beginnen: Die Essgewohnheiten und der eigene Lebensstil. Werden große Mahlzeiten zu hastig verzehrt oder sind schlicht und einfach zu würzig oder fetthaltig, kann einem der überlastete Magen dies schon mal übel nehmen. Auch übermäßiger Kaffee- oder Alkoholgenuss kann sein Übriges tun und die Entstehung von Sodbrennen fördern.   Sehr fetthaltige Lebensmittel können zum Beispiel zwischen 5 und sogar 8 Stunden im Magen verweilen, wodurch sich der Magen natürlich nur langsam Richtung Dünndarm entleeren kann. Eine zusätzliche Überfüllung des Magens trägt hier noch dazu bei, dass der Schließmuskel zwischen Speiseröhre und Mageneingang quasi überdehnt wird. Er kann dann seine Funktion, den Magen und die Speiseröhre mechanisch voneinander zu trennen, nicht mehr richtig erfüllen. So kann der saure Speisebrei einfacher in die Speiseröhre zurückfließen und für die unangenehmen Beschwerden sorgen.

Müssen es immer starke Medikamente sein? – Tipps für den Alltag

Wer öfter an Sodbrennen leidet und dies in den Griff bekommen möchte, sollte zunächst daran arbeiten, den Körper als Ganzes wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Das lohnt sich allemal. Ein Zuviel an Säure tut dem Körper generell nicht gut, umso ganzheitlicher sollte die Herangehensweise an das Problem sein.

Ein gesunder Schlaf-Wach-Rhythmus, bestimmte Entspannungstechniken und eine wenig gewürzte Schonkost können ein Anfang sein, den Säure-Basen-Haushalt des Körpers zu regulieren.

Sind einem die persönlichen Ursachen des Sodbrennens bekannt, kann natürlich gezielt gehandelt werden. Anstelle große Mahlzeiten einzunehmen, kann man den Körper beispielsweise mit mehreren kleinen leichten Portionen über den Tag verteilt entlasten. Dies macht dem Magen weniger Arbeit, als mit einer großen Mahlzeit auf einmal fertig werden zu müssen. Auch bei der Wahl der Getränke kann man wertvolle Tipps berücksichtigen. Da zum Beispiel auch Kohlensäure Sodbrennen begünstigen kann, sollte als Getränk eher stilles Wasser oder eines mit weniger Sprudel bevorzugt werden. Trinken Sie statt einem Kaffee doch auch mal eine Tasse ungesüßten Tee oder milden, verdünnten Fruchtsaft. Generell hilft eine gesteigerte Trinkmenge, die Säure im Magen zu verdünnen.

Rauchern empfehlen wir, auf die Zigaretten zu verzichten oder zumindest das Rauchen zu reduzieren. Dasselbe gilt allgemein für den Genuss von Alkohol.

Stress im Alltag ist ebenfalls ein wichtiger Faktor, der Magen-Darm-Beschwerden verschlimmern kann. Stress und Hektik machen sauer, das nimmt der Magen dann oft wörtlich. Den Stresslevel zu reduzieren kann bei Sodbrennen also eine echte Hilfe sein. Sollten Medikamente im Verdacht stehen, Sodbrennen auszulösen, wie es zum Beispiel bei längerfristiger Anwendung von Schmerzmitteln oder bei der Einnahme von Eisenpräparaten der Fall sein kann, sollte dies mit dem Arzt des Vertrauens besprochen werden.

Halten die Beschwerden durch das Sodbrennen über mehrere Monate an und lassen sich auch durch die Änderung der Essgewohnheiten und des Lebensstils nicht beseitigen, gehören Betroffene in die Hände eines Arztes oder Facharztes. Hier müssen tieferliegende Ursachen zuverlässig abgeklärt werden.

 

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Ein Kommentar auch kommentieren

  1. Heimax sagt:

    Schon ein halber Apfel (keine zu süße Sorte) tuts auch! Und manchmal helfen paar Schluck normalen Trinkwassers aus der Wasserleitung!

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