So fühlen sich Frauen den ganzen Monat frisch

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Für sie gibt es viele Bezeichnungen: Periode, Zyklus, Monatsfluss, rote Welle oder Erdbeerwoche. Nicht erst daran wird spürbar, dass die weibliche Menstruation ein Tabuthema ist, das durch vielseitige und kreative Bezeichnungen auch sprachlich umgangen werden soll. Doch warum eigentlich? Die Periode ist das natürlichste der Welt, ein wichtiger körperlicher und hormoneller Vorgang und vor allem unabdingbar für den Kinderwunsch. Wie Frauen sich auch während der Menstruation frisch und gut fühlen können und welche Alternativen es zu Binden und Tampons gibt: Lesen Sie weiter!

Als Frau kennen Sie das wahrscheinlich nur zu gut: Sie fühlen sich unwohl und gereizt, der Unterleib drückt oder krampft, Sie fühlen sich aufgebläht und unzufrieden. Vielleicht plagen Sie auch Kopfschmerzen oder Übelkeit. Kurzum: Meist geht die Menstruation mit einigen körperlichen und seelischen Symptomen einher, die nicht gerade zur Stimmungsaufhellung beitragen. Umso wichtiger ist es, dass Sie während dieser Zeit etwas Gutes für sich tun. Können Sie Ihre Menstruation durch eine natürliche Regelmäßigkeit oder hormonelle Verhütung termingenau in den Kalender eintragen? Dann gönnen Sie sich in den Tagen rund um Ihre Periode ein wenig Erholung. Der Terminkalender darf in dieser Zeit gerne etwas leerer sein. Legen Sie Wert auf bequeme Kleidung, nehmen Sie sich Zeit für eine Runde Entspannung auf der Couch und lassen Sie eine Wärmflasche zum ständigen Begleiter werden.

Auch weitere kleine Helferlein erleichtern Ihnen die Zeit:

  • Erhöhen Sie Ihre Magnesiumzufuhr, um Krämpfen vorzubeugen
  • Reduzieren Sie Ihre Salzzufuhr
  • Um dem Blähbauch entgegenzuwirken: Nehmen Sie entwässernde Lebensmittel wie Reis zu sich und bringen Sie mehr Obst und Gemüse auf den Tisch
  • Trinken Sie ausreichend – gerne ungesüßte Kräutertees – und vermeiden Sie schwarzen Tee, Kaffee oder Alkohol
  • Sorgen Sie für Entspannung, beispielsweise durch Yoga, Pilates oder Meditation. Was Ihren Geist entspannt, entkrampft auch Ihren Bauch!
  • Arbeiten Sie mit Schüssler Salzen. Magnesium Phosphoricum, Aurum chloratum natronatum oder Zincum chloratum können gut bei Regelschmerzen eingesetzt werden.

Übrigens: Wer besonders unter Gereiztheit und schlechter Stimmung zu leiden hat, kann es mit ätherischen Ölen wie Lavendel oder Wacholder versuchen. Der herrliche Duft hebt die Laune erheblich!

Tampons, Binden oder… ?

Bisher hatten Frauen die Wahl zwischen Pest und Cholera, denn Binden oder Tampons bei der Menstruationspflege haben beide ihre Vor- und Nachteile. Jungen Mädchen und Frauen wird meist die Benutzung von Binden ans Herz gelegt. Wird der Umgang mit der Periode sicherer und trauen sie sich an das Thema dran, kann auch die Benutzung von Tampons begonnen werden. Meist dauert es aber etwas, bis der Umgang unbeschwert, schnell und einfach funktioniert. Generell gilt, dass Tampons und Binden in den ersten Tagen der Periode alle zwei bis drei Stunden gewechselt werden sollten. Später reicht auch ein Wechsel von vier bis sechs Stunden.

Obacht bei Tampons ist geboten, wenn Frauen unter Scheidentrockenheit leiden. Da die Schleimhaut der Vagina durch die Nutzung zusätzlich ausgetrocknet wird, sind Binden die bessere Alternative. Bei beiden Produkten kann es allerdings auch zu Allergien kommen. Das ist zwar selten, aber nicht unmöglich.

Eine Alternative zu Binden und Tampons sind die neuen Menstruationstassen. Was etwas ungewöhnlich klingt, ist eine umweltfreundliche und kostengünstige Alternative zu herkömmlichen Hygieneprodukten. Menstruationstassen sind kleine Becher aus Silikon, die in die Vagina eingesetzt werden, um die Menstruationsblutung sicher aufzufangen. Durch die Fertigung aus medizinischem Silikon sind Allergien so gut wie ausgeschlossen. Besonders praktisch: Die Tasse hat je nach Größe ein deutlich höheres Fassungsvermögen als Binden oder Tampons. Außerdem ist sie nur mit einmaligen Anschaffungskosten verbunden und hält dann mehrere Jahre.

Anwendung der Menstruationstasse

Die Anwendung funktioniert mit etwas Übung denkbar einfach. Die Menstruationstasse wird mit den Fingern etwas gefaltet und dann in einer entspannten Körperhaltung eingeführt, bis der Stiel der Tasse gerade nicht mehr zu sehen ist. Probieren Sie aus, ob etwas stört oder unangenehm ist. Ist das der Fall, sollten Sie die Position der Tasse noch einmal verändern. Nach dem Gebrauch wird die Menstruationstasse vorsichtig entnommen, in der Toilette entleert, gewaschen und wieder eingesetzt. Ziemlich einfach, oder?

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