Hilfe bei Rückenschmerzen

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Therapie bei Rückenschmerzen – Die Kombination macht´s!

Rückenschmerzen sind in Deutschland eines der häufigsten Gründe einen Arzt aufzusuchen. Für Rückenschmerzen gibt es viele verschiedene Ursachen. Wichtig ist zu erkennen, ob eine Erkrankung, Verletzung oder Verformung der Wirbelsäule die Ursache ist oder ob eine Funktionsstörung vorliegt.

Die Wirbelsäule ist eine lange Reihe von beweglichen miteinander verbundenen Knochen. Die Wirbelsäule ermöglicht uns den aufrechten Gang, schützt das Rückenmark und puffert mit den Bandscheiben und der elastischen Doppel-S-Form Stöße und Erschütterungen ab. Rückenschmerzen können sowohl körperliche als auch psychische Ursachen haben. Die Ursachen beeinflussen sich auch häufig gegenseitig. Rückenschmerzen werden durch Störungen in einem oder mehreren Bewegungssegmenten ausgelöst. Als Bewegungssegment bezeichnet man die Einheit aus Wirbelkörper – Bandscheibe – Wirbelkörper. Zu der häufigsten Ursache von Rückenschmerzen zählt eine zu geringe oder einseitige Bewegung inklusiver schwacher Rücken- und Bauchmuskulatur. Die Muskulatur verspannt sich. Die verspannten harten Muskeln können in der Nähe liegende Nerven reizen und zu Schmerzen führen. Häufig handelt es sich hier um akute Beschwerden, die meist nach wenigen Tagen von selbst verschwinden.

Dauern die Rückenschmerzen jedoch länger als zwei Wochen an, raten wir Ihnen die Rückenschmerzen ärztlich abklären zulassen. Um die Rückenschmerzen richtig zu behandeln, muss zuerst Ursachenforschung betrieben werden.

Die Ursachen von chronischen Rückenschmerzen:

Chronische Rückenschmerzen können verursacht werden durch eine Fehlhaltung. Aufgrund der Schmerzen versuchen die Betroffenen durch eine Schonhaltung die Schmerzen zu kompensieren und zu reduzieren. Jedoch führt die falsche Haltung auf Dauer zu einer Fehlbelastung der Muskulatur, die wiederum verspannt und erneut Rückenschmerzen verursacht. Chronische Rückenschmerzen können psychosomatischer Herkunft sein. Psychosomatisch bezeichnet man die Verbindung zwischen dem seelischen und körperlichen Wohlbefinden eines Patienten, die sich gegenseitig beeinflussen. Es wird angenommen, dass die Psyche starken Einfluss auf den Verlauf verschiedener Krankheitsbilder hat, manche sogar erst hervorrufen kann. Am besten lässt sich der Zusammenhang erklären durch folgendes Beispiel: Angst- oder Stresssituationen erhöhen den Herzschlag und steigern die Durchblutung. Somit kann eine psychische Belastung wie Stress oder eine Depression sich in Form von körperlichen Beschwerden zeigen. Äußern sich die Beschwerden in dauerhaften Schmerzen, so wird wiederum eine Stresssituation geschaffen und ein Teufelskreislauf entsteht. Schmerzen bedeuten für den Körper Stress – umgekehrt löst Stress bei Rückenschmerzpatienten wiederum oft Schmerzen aus.

Ebenso führt Stress wie auch allgemeine Unzufriedenheit dazu, dass Rückenmark und Gehirn bestimmte Schmerzen und Reize nicht mehr richtig filtern können. Wird weniger gefiltert, wird mehr Schmerz spürbar. Die Schmerzempfindlichkeit steigt durch Stress also durchaus an.

Chronische Rückenschmerzen können auch durch vorliegende andere Erkrankungen ausgelöst werden. So können durch Störungen der inneren Organe Schmerzen bis in den Rücken ausstrahlen.
Bei chronischen Schmerzen und Verspannungen im oberen Rückenbereich ist auch eine zahnärztliche Kontrolle sinnvoll. Die Muskelverspannung inklusive der Schmerzen kann durch eine Fehlstellung der Kieferknochen oder durch Zähneknirschen verursacht sein.

Ein guter Mix aus verschiedenen Therapien!

Die Therapie richtet sich dann nach den Ursachen und nach der Stärke der Beschwerden. Um Rückenschmerzen in den Griff zu bekommen, ist in den meisten Fällen eine Kombination aus Schmerzmitteln, Wärmeanwendung, Stressregulierung und Training sinnvoll. Zunächst kann man die betroffenen Bereiche eincremen. Wir empfehlen Ihnen natürliche Wirkstoffe, die schmerzstillend wirken, zu verwenden. Hierfür eignen sich Beinwellwurzel – enthalten in Kytta Schmerzsalbe – sowie verschiedene Öle wie Erdnussöl, Eukalyptusöl, Lavendelöl oder Rosmarinöl, aber auch Arnika, Aconitum, Menthol, Campher, Grüne Heilerde, Rosskastanie oder MSM. Diese Naturstoffe sind u. a. enthalten in Aconit Schmerzöl  und im Terrazym Gel.

Es ist wichtig an eine ausreichende Mineralstoffversorgung zu denken. Vor allem die Einnahme von Magnesiumpräparaten unterstützt die Muskulatur. Zusätzlich können Sie die Aufnahme von Magnesium mit dem Schüssler Salz Nummer 7 unterstützen. Eine niedrig dosierte Schmerzmittelgabe kann nach Rücksprache mit Ihrem Arzt eingesetzt werden. So kann gerade in den ersten Wochen Linderung geschaffen werden und dies ist eine Voraussetzung für ein schmerzfreies Training. Durch gutes Training wird die Muskulatur gestärkt und Körperfehlstellungen vermieden.

Häufig reicht auch schon eine lokale Wärmeanwendung aus, um die verspannte Muskulatur zu lockern und um die Schmerzen zu reduzieren. Im Alltag ist dies sehr gut möglich mit Wärmepflastern, die über mehrere Stunden ihre Wärme abgeben. So hält Thermacare für den Rücken die Wärme bis zu 8 Stunden und Thermacare für den Nacken sogar bis zu 12 Stunden. Haben Sie eine nicht so empfindliche Haut, können Sie auch stärker wirkende Wärmepflaster oder -Creme anwenden. Häufig ist dort Cayennepfeffer-Extrakt enthalten. Zu Hause kann man dann in Ruhe Fangopackungen anwenden.

Bewegungstherapie

Bevor die Muskulatur gestärkt wird, ist es wichtig die verspannte Muskulatur zu lockern. Hier empfiehlt sich eine Massage durch einen Physiotherapeuten oder eine Behandlung durch einen Osteopathen. Sehr gefragt ist auch die Akupunktur, die häufig von den Krankenkassen bezahlt wird. Gleichzeitig soll dann mittels einer Bewegungs- und Verhaltenstherapie neuen Schmerzen vorgebeugt werden. In der Verhaltenstherapie bzw. Rückenschule lernen Patienten ungünstige Gewohnheiten abzulegen. Durch den Muskelaufbau lassen die Schmerzen nach, dadurch wird der Alltag wieder angenehmer und mobiler. Für diese Art der Therapie können Sie sich nicht nur an Ihren Hausarzt oder Orthopäden wenden, sondern auch Unterstützung in spezialisierten Fitnessstudios finden. Wer dran bleibt und konsequent trainiert, wird dann nicht nur mit einem schmerzfreien Rücken, sondern auch mit einem muskulöseren Körper belohnt.

Hier noch einige Empfehlungen von uns, um Rückenschmerzen vorzubeugen:

  • Regelmäßige Bewegung ist sehr wichtig. Trainieren Sie vor allem ganz gezielt Ihre Bauch- und Rückenmuskulatur, am besten unter professioneller Anleitung.
  • Arbeiten Sie rückenschonend. Wenn Sie überwiegend im Sitzen arbeiten, dann stehen Sie immer wieder auf, laufen Sie herum und strecken Sie sich.
  • Heben Sie schwere Gegenstände nur aus der Hocke mit durchgestrecktem Rücken.
  • Vermeiden Sie einseitige Belastungen.

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