Tabuthemen

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Scheidenpilz, Hämorrhoiden, Impotenz – warum es vielen Menschen schwerfällt darüber zu sprechen.

Sie haben einen Bandscheibenvorfall, Ihre Nackenverspannungen sind besonders schlimm oder die Erkältung will einfach nicht weg gehen? Das ist zwar nicht schön, aber sicherlich kein Tabu. Vermutlich sprechen Sie über Ihr derzeitiges Leiden ganz offen und ehrlich. Anders sieht das hingegen bei Tabuthemen aus. Darüber spricht man schließlich nicht. Oder etwa doch?

Die meisten Krankheiten sind bei uns keine Tabuthemen, sondern gehören ähnlich wie das Wetter zum täglichen Smalltalk dazu. Dabei gibt es eine ganze Menge tabuisierter Erkrankungen, die entweder überhaupt nicht thematisiert oder sogar komplett abgestritten werden. Nicht auszudenken, wie viele Menschen jeden Tag unter einem bestimmten Problem leiden und sich keine Hilfe holen, weil die Angst zu groß und die Scham zu übermächtig ist.

Gängigerweise werden in unserer Gesellschaft alle Erkrankungen tabuisiert, die den Erkrankten peinlich sind oder von denen sie glauben, durch sie stigmatisiert zu werden. Dazu zählt das große Feld der psychischen Erkrankungen ebenso wie alle medizinischen Probleme im Intimbereich oder im Sexualleben. Pilze, Läuse oder Parasiten werden vielfach immer noch als Indiz für eine mangelnde Hygiene gesehen, dabei hat ein Befall rein gar nichts mit Unsauberkeit zu tun. Schätzungsweise drei von vier Frauen bekommen mindestens einmal in ihrem Leben einen Scheidenpilz.

Soziale Isolation durch Tabuerkrankungen

Die Auswirkungen von Tabuthemen sind noch größer. Trauen sich Betroffene nicht, sich Hilfe zu holen, leidet darunter nicht nur die Gesundheit, sondern auch das Umfeld der Person. Die Einschränkung im Alltag kann so groß werden, dass sich Betroffene von Familien und Freunden zurückziehen und Kontakte abbrechen oder einschlafen lassen. Erst wenn der Leidensdruck ins beinahe Unermessliche steigt, wird die vermeintliche Peinlichkeit überwunden.

Vaginalpilz, morrhoiden, Impotenz – Ursachen und Behandlung

Ein Vaginalpilz wird meist durch Hefepilze hervorgerufen und äußert sich mit einem Brennen, Jucken sowie weißlich-krümeligem Ausfluss. Eine gesunde Scheide beherbergt eine natürliche Scheidenflora: Diese besteht hauptsächlich aus Milchsäurebakterien. Einige andere Bakterien sowie in sehr geringer Anzahl auch Pilze können (vorübergehend) ebenfalls Teil der natürlichen Scheidenflora sein. Die Milchsäurebakterien setzen den aus den Scheidenzellen stammenden Zucker in Milchsäure um. Dadurch entsteht in der Scheide ein saures Milieu, in welchem krankmachende Keime sich kaum vermehren können. Ein schwaches Immunsystem, hormonelle Veränderungen, wie eine Schwangerschaft oder Wechseljahre sowie eine Antibiotika-Einnahme können dazu führen, dass das saure Milieu gestört wird und eine Pilzinfektion begünstigt wird. Auch Geschlechtsverkehr ist ein möglicher Übertragungsweg. In diesem Falle sollte der Partner mitbehandelt werden.

Pilzinfektionen lassen sich mit Medikamenten behandeln, die speziell gegen Pilze wirksam sind – sogenannte Antimykotika. Für die Scheidenpilz-Behandlung werden Antimykotika empfohlen, die in Form von Zäpfchen, lokal angewendet werden. Beispielsweise die Canesten Gyn 3 Kombipackung. Sie sind rezeptfrei in der Apotheke erhältlich. Bei jedoch wiederkehrenden Infektionen während der Schwangerschaft sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden.

Ähnliches gilt für Hämorrhoiden. Jeder Mensch hat von Natur aus Hämorrhoiden (auch Hämorriden genannt): Das gut durchblutete schwammförmige Gefäßpolster sitzt am Ausgang des Enddarms. Zusammen mit den Schließmuskeln dichtet es den After ab. Wenn aber die Hämorriden vergrößert sind, können sie Beschwerden verursachen. Die Betroffenen klagen zum Beispiel über Schmerzen, Juckreiz und Brennen am After. Zu den Ursachen zählen zu starkes Pressen beim Stuhlgang, Verstopfung, häufiger Durchfall, Heben schwerer Lasten, Übergewicht, eine sitzende Tätigkeit, Schwangerschaft oder eine angeborene Schwäche der Blutgefäßwände. Der Besuch beim Hausarzt ist ratsam, denn je nach Schweregrad kommen verschiedene Therapiemöglichkeiten zum Einsatz. Ohne Zweifel verschaffen Medikamente bei jedem Schweregrad die größte Linderung. Schmerzhafte Hämorrhoiden lassen sich gut mit Salben oder Zinkpasten behandeln. Zum Beispiel die HAMETUM Hämorrhoiden Salbe für den Tag, kombiniert mit den HAMETUM Hämorrhoiden Zäpfchen für die Nacht. Wenn Sie oft Last mit Verstopfungen haben, empfehlen wir entweder Flohsamenschalen oder Lactulose AL Sirup. Diese natürlichen Präparate erweichen die Stuhlkonsistenz und erleichtern die Darmentleerung.

Ein weiteres vermeintliches Tabuthema, das übrigens einen Großteil der Bevölkerung betrifft ist Impotenz. Ursachen für eine Erektionsstörung gibt es zahlreiche, z. B. psychische Belastungen wie Stress, Depressionen, Konflikte in der Partnerschaft oder Ängste. Körperliche Ursachen können hormonelle Störungen, neurologische Erkrankungen oder eine Schädigung des Rückenmarks, z. B. durch einen Bandscheibenvorfall sein. Aber auch Gefäßkrankheiten oder ein Diabetes können dahinterstecken. Weitere Ursachen können ein erhöhter Alkoholkonsum oder die Einnahme von blutdrucksenkenden Medikamenten, wie Betablocker, sein.

Auch hier bestimmt die Ursache die Therapiemöglichkeiten. Welche die Richtige ist, sollte gemeinsam mit einem Arzt entschieden werden. Je früher der Mann Ursachenforschung betreibt, desto höher sind die Erfolgschancen bei einer Impotenz-Behandlung. YOHIMBIN Vitalcomplex Hevert Tropfen lassen sich beispielsweise gut und natürlich zur Unterstützung einsetzen.

Kein Grund zur Scham

Wie nun erläutert, welche Ursachen hinter vermeintlichen Tabuthemen stecken können, besteht also kein Grund sich dafür zu schämen. Im Gegenteil, werden diese Themen nicht oder zu spät mit dem Arzt besprochen, bzw. behandelt, nimmt die Ausheilung deutlich mehr Zeit und Leidensdruck in Anspruch.

Wichtig: Hin und wieder können derartige Beschwerden auch Symptome anderweitiger Erkrankungen sein. Eine gute Versorgung ist deshalb essentiell, um die Gesundheit zu erhalten.

Anvertrauen: Gar nicht so schwer

Dabei müssen wir uns immer vor Augen führen: Der Arzt macht den ganzen Tag nichts anderes, als sich mit genau diesen Themen zu beschäftigen. Ihm ist weder etwas peinlich, noch hält er seine Patienten für ungepflegt, unhygienisch oder anderweitig beschämend. Eher im Gegenteil: Wer offensiv mit bestimmten Erkrankungen umgeht, erleichtert es auch dem Arzt, offen zu sprechen. Ein peinlich berührter Patient zu sein, ist also völlig fehl am Platze. Das gilt schon für die Terminvereinbarung, die den meisten Menschen die größte Hürde ist. Ist der Termin erst einmal vereinbart, geht es meist schon deutlich besser. Übrigens: Wenn die Sprechstundenkraft nachfragt, worum es geht, müssen Sie nicht zwangsläufig eine Auskunft geben. Der Arzt wird Ihnen auch ohne Vorankündigung helfen können. Umso schöner das Gefühl, wenn die Problematik behoben ist und sich das Leben wieder vollends genießen lässt!

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