Worauf sollte man bei Zahnpasta achten?

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Kennen Sie das? Sie laufen durch die Drogerieabteilung und greifen bei der Zahnpasta einfach zur nächstbesten Tube. Sieht gut aus, verspricht strahlendes Weiß und ist auch noch heruntergesetzt. Kurzum: häufig wird bei der Auswahl geeigneter Zahnpflegeprodukte etwas geschludert. Ist doch sowieso alles das Gleiche, oder? Mitnichten! Je nach Zahntyp sollten Sie auf eine individuelle Pflege achten. Übrigens auch mithilfe von Homöopathie.

Fluorid in Zahnpasta
Die Diskussion um Fluorid in der Zahnpasta ist noch älter als die Diskussion um Aluminium in Deos und dennoch scheiden sich an ihr weiter die Geister. Fest steht: Fluorid ist laut wissenschaftlicher Studien ein guter Helfer gegen Karies und kann diese Zahnerkrankung nachweislich verhindern. Andererseits steht Fluorid für Viele im Verdacht, gesundheitsschädlich zu sein und Knochen und Zähne sogar schädigen zu können. Entscheiden Sie sich nach bestem Wissen und Gewissen und achten Sie bei fluoridhaltiger Zahnpasta vor allem auf die enthaltene Menge. Denn je jünger der Anwender, desto geringer sollte auch die Menge sein. Dabei gilt: maximal 500 ppm Fluorid bei kleinen Kindern, 1.000 ppm ab 6 Jahren und 1.450 ppm bei Erwachsenen.

Gesundes Zahnfleisch erhalten.
Wer unter Zahnfleischentzündungen leidet, der kann Zahnpasta mit Zusätzen aus Kamille oder Salbei benutzen. In akuten Fällen kann dann auch Zahnpasta mit Triclosan helfen, das Keime im Mundraum sicher abtötet. Auch bei empfindlichem Zahnschmelz gilt es aufzupassen. Viele Produkte versprechen inzwischen ein Aufhellen der Zähne mit dem Ziel, ein strahlend weißes Lächeln zu erzeugen. Doch meist sind dafür feine Schleifpartikel enthalten, die gerade bei empfindlichem Zahnschmelz zu Problemen führen können.

Von Nux Vomica bis Silicea: Homöopathie für die Zahngesundheit
Wer seine Zahngesundheit insgesamt verbessern möchte, kann dies auch mithilfe der Homöopathie tun. Wer Probleme mit Karies hat, der findet in Staphisagria D12 ein probates Mittel. Ist Karies mit Nervenschmerzen verbunden, kann auch Hekla lava D6 gut unterstützen. Zähne, die empfindlich auf Kälte reagieren und sich insgesamt als sehr reizbar herausstellen, können mit Nux vomica D12 behandelt werden. Bei chronisch entzündetem Zahnfleisch eignet sich wiederum Silicea D12 äußerst gut. Diese Globuli können auch bei dem Durchbruch von Weisheitszähnen und beim Schwund des Kieferknochens helfen.

Wenn die Zähne schmerzen, helfen Globuli
Belladonna D12 ist ein idealer Helfer bei starken klopfenden Schmerzen, die teilweise bis ins Ohr ausstrahlen. Dabei ist das Zahnfleisch meist entzündet und geschwollen. Bei allen anderen Arten von Zahnschmerzen und Entzündungen kommen auch Mercurius solubilis D12 und Coffea D12 in Frage. Dabei gilt: Globuli für die Zahngesundheit werden nicht vorbeugend oder kurmäßig eingenommen, wie beispielsweise Schüssler Salze, sondern regulieren die Immunantwort des Körpers dann, wenn gesundheitliche Störungen bereits vorhanden sind. Übrigens geht das bereits im Babyalter, wenn die Kleinen mit Zahnungsschmerzen, Koliken oder Durchfall zu tun haben, die das Zahnen häufig begleiten. Chamomilla D12, Calcium phosphoricum D12 oder Calcium Carbonicum D12 können das Zahnen erleichtern, die Schmerzen nehmen und den Zähnen schneller zum Durchbruch verhelfen.

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