Was hilft gegen Rückenschmerzen?

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Rückenschmerzen, Nackenschmerzen, Hexenschuss, Verspannungen: Fast 70 Prozent der Deutschen haben mindestens einmal im Jahr Probleme mit dem Rücken. „Lumbago“, „Hexenschuss“, „Ischias“, oder  „es im Kreuz haben“ – das alles sind Begriffe, die eigentlich das Gleiche meinen: Schmerzen im unteren Teil des Rückens. Sie setzen meist plötzlich ein, halten aber selten länger als sechs Wochen an. In den meisten Fällen verschwinden diese ungefährlichen Rückenschmerzen nach einigen Tagen von selbst. Man kann es sich aber mit Übungen oder einer gezielten Behandlung angenehmer machen.

Die Ursache für Rückenprobleme liegt meist in Muskelverspannungen, die durch unsere Lebensweise hervorgerufen werden. Wir sitzen zu viel, bewegen uns zu wenig und haben zu viel Stress.
Es gibt einige „Rückenfeinde“ in unserem Alltag, die man leicht beheben kann. So kann ein schlecht sitzender BH Nackenverspannungen hervorrufen. Zähneknirschen und schlecht sitzende Kronen oder Prothesen verspannen die Kau- und Kiefermuskulatur, diese strahlt dann wiederum auf den Nacken aus. Eine ungesunde Ernährung führt eventuell zu einer Verstopfung, wodurch es zu Spannungen im Magen-Darm-Trakt kommt, welche dann auf die Wirbelsäule Druck ausüben. Handtaschen belasten die Wirbelsäule einseitig, ein Rucksack ist eine gesunde Alternative.

Rückenschmerzen oder Hexenschuss

Der Hexenschuss zählt zu den häufigsten Rückenbeschwerden. Der Begriff kommt aus dem Mittelalter. Da man sich damals die plötzlich auftretenden Schmerzen im Rücken nicht anders erklären konnte, ging man davon aus, dass einem eine alte Frau auf einem Besen mit einem Pfeil in den Rücken geschossen hat.
Eine „Lumbalgie“, wie der Arzt dieses nennt, zeichnet sich durch krampfartige Verzerrungen von Muskelpartien im Bereich der Lendenwirbelsäule aus. Diese werden zum Beispiel durch ruckartige Bewegungen oder falsche Belastungen ausgelöst. Die Schmerzen fühlt man direkt im unteren Rücken und der typische Hexenschusspatient geht nach vorn gebeugt.

Ischiasschmerzen

Der Ischiasnerv ist der dickste und längste in unserem Körper.  Wird dieser im Bereich der Wirbelsäule gereizt, zum Bespiel durch eine falsche Bewegung oder eine Bandscheibenwölbung, kommt es zu starken Schmerzen, die über den Po in das Bein ausstrahlen. Manchmal kann es auch zu Kribbeln oder Taubheitsgefühlen kommen oder eine generelle Schwäche des Beins auftreten.

Welche Medikamente und Präparate helfen bei Rückenschmerzen?

Sehr gut bewährt hat sich beispielsweise die Kytta® Schmerzsalbe. Ihr hochdosierter Beinwellwurzel-Fluidextrakt wirkt entzündungshemmend und lindert somit rasch den Schmerz in den Rückenpartien. Die Salbe ist gut hautverträglich und zieht schnell in die Haut ein.

Gerne verwendet werden auch die ThermaCare® Rückenumschläge. Sie kombinieren die positiven Wirkmechanismen von Langzeitwärme und Tiefenwärme für eine gezielte und effektive Linderung im unteren Rückenbereich.

Ein akuter Helfer bei Rückenschmerzen ist Schüssler´s „Heiße 7“. Das Magnesium phosphoricum eignet sich besonders bei schmerzhaften Reizzuständen.

Zur Pflege und Erholung strapazierter Muskeln und Gelenke eignet sich das Terrazym® Gel mit seinen ausgewählten Naturstoffen Arnika, Grüne Heilerde, Rosskastanie, MSM, Menthol und Campher. Das Gel hat einen angenehm kühlenden Effekt und eignet sich auch für Massagen.

Was tun bei Rückenschmerzen? Hier ein paar Tipps und leichte Übungen

Bewegung hilft – Bei Rückenschmerzen sollten Sie nicht das Bett hüten, sondern durch angepasste, leichte körperliche Aktivität eine Lockerung der betroffenen Körperareale erzielen. Die Durchblutung wird verbessert und der Stoffwechsel aktiviert.

Entlasten Sie Ihre Wirbelsäule – Neben Bewegung sollten Sie eine bequeme Körperhaltung vornehmen, damit sich die Wirbelsäulenmuskulatur und der Ischiasnerv entspannen können, zum Beispiel durch die sogenannte Stufenlagerung. Hierbei werden die Beine im rechten Winkel für 10 – 15 Minuten hochgelagert. Die Bandscheiben können wieder Flüssigkeit aufnehmen, werden dadurch elastischer und belastbarer und entlasten somit die Wirbelsäule.

Ganz wichtig – Reduzieren Sie Übergewicht. Schließlich zieht Sie jedes überflüssige Kilo am Bauch in eine Hohlkreuz-Haltung und belastet damit die Wirbelsäule.

Training – Trainieren Sie regelmäßig nach Ihren Möglichkeiten Ihre Bauchmuskulatur. Diese entlastet und stabilisiert die Wirbelsäule.

Yoga – Durch die Kombination aus Dehnung, Haltung und Atemtechniken entspannt sich die Muskulatur.

Tennisballmassage – Klemmen Sie einen Tennisball zwischen Ihren Rücken und eine Wand und bewegen sich mit leichtem Druck hoch, runter, nach links und nach rechts. Das aktiviert die Rezeptoren, die den Nerven das Signal zur Krampflösung geben und verbessert die Durchblutung, was eine Schmerzlinderung zur Folge hat.

Unsere Empfehlungen bei Rückenschmerzen:

Terrazym Gel für Muskeln und Gelenke

ThermaCare Rückenumschläge

Nr. 7 Magnesium phosphoricum

Kytta Schmerzsalbe

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