Cellulite: Was tun bei „Orangenhaut“?

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Cellulite: Was tun bei „Orangenhaut“?

Der Sommer naht. Die Sonne wärmt. Die Saison für T-Shirts und kurze Hosen ist wieder da! Ein herrliches Gefühl, oder? Wenn da nicht für viele Frauen wieder das Thema Cellulite auf den Plan gerufen werden würde. Wir finden es gut, dass immer mehr Frauen zu Cellulite oder Dehnungsstreifen stehen. Trotzdem ist vielfach der Wunsch vorhanden, etwas dagegen zu unternehmen. Was kann man der Haut also Gutes tun?

Dafür ist es wichtig zu verstehen, was Cellulite überhaupt ist. Cellulite entsteht, wenn sich Fettgewebe in der Haut einlagert, vorzugsweise im Bereich von Oberschenkeln, Hüfte und Gesäß kommt dies häufig vor. Das ist ein ganz natürlicher Vorgang, der durch das weibliche Hormon Östrogen sogar noch begünstigt wird. Im Klartext: Eigentlich haben alle Frauen mit Cellulite zu tun – die einen mehr, die anderen weniger sichtbar.

Kann man „von außen“ etwas erreichen?

So viel Unwohlsein, wie Cellulite oft hervorruft, so viele angebliche Wundermittel gibt es auch. Cremes oder Lotionen, Gels, Massageöle und –geräte. Der Markt ist übersättigt mit mehr oder weniger hilfreichen Behandlungsmethoden. Doch in Wahrheit halten leider die wenigsten Maßnahmen das, was sie versprechen. Regelmäßiges Eincremen ist trotzdem nicht unnütz. Äußerliche Anwendungen korrigieren die Cellulite wahrscheinlich selbst nur minimal, können die Haut aber mit Feuchtigkeit versorgen und ihre Durchblutung sowie Elastizität fördern. Und das ist nie verkehrt. Dennoch: Der Schlüssel liegt im Inneren, denn der Stoffwechsel, das Körpergewicht, der Hormonhaushalt, das Bindegewebe und auch genetische Faktoren können für die Cellulite eine wichtige Rolle spielen.

Machen Sie Bewegung zur täglichen Routine

Sie haben es sicherlich schon oft gehört und auch wir sagen es gerne noch einmal: Bewegung wirkt Wunder! Sie kurbelt nicht nur die Fettverbrennung an, sondern auch der Stoffwechsel allgemein wird aktiver. Die Ausdauer im Alltag wird gefördert und man fühlt sich im Ganzen vitaler und fitter. Die gute Nachricht: Sie müssen weder einen Marathon laufen noch zum Triathleten werden. Es reicht, sich täglich moderat zu bewegen. Spazieren oder walken, regelmäßig schwimmen gehen, vielleicht sogar etwas Yoga oder Muskelaufbau betreiben. Letzteres strafft die Haut zusätzlich.

Man ist, was man isst.

Eine Floskel, man hört sie so oft. Aber es ist viel Wahres daran. Denn ganz allgemein gilt: Ein Zuviel an Körpergewicht kann die Entstehung von Orangenhaut fördern. Natürlich haben auch sehr schlanke Frauen damit zu kämpfen, dennoch spielen Körpergewicht und Körperfettanteil eine wichtige Rolle bei der Entstehung von Cellulite. Wer gerne ein paar Kilo abnehmen möchte, sollte es nur besser langsam angehen lassen und darauf achten, nicht zu schnell zu viel Gewicht zu verlieren. Das Bindegewebe muss bei allem mithalten können. Es lohnt sich also, die Gewichtsreduktion gezielt anzugehen, die Ernährung schrittweise umzustellen und auch auf den Säure-Basen-Haushalt zu achten. Das Programm sollte noch durch ausreichend Bewegung und angemessenen Muskulaturaufbau ergänzt werden.

Erst warm, dann kalt: Machen Sie Wechselduschen

Diese sind nicht nur für den Kreislauf, sondern auch für die Haut gut. Denn mit Wechselduschen wird durch den Wechsel von Wärme und Kälte die Durchblutung der Haut angeregt. Das wiederum kurbelt den Fettstoffwechsel an. Brausen Sie die Haut erst mit warmem, dann mit kaltem Wasser ab und führen Sie diesen Wechsel mehrere Male hintereinander durch. Zum Abschluss sollten Sie immer mit kaltem Wasser brausen. Vor der Dusche können Sie die Hautbereiche auch mit einer leichten Bürstenmassage behandeln. Das vitalisiert die Haut sowie tieferliegende Hautschichten und sorgt für einen besseren Abtransport von Gewebeflüssigkeit.

Pflanzenkraft für den Stoffwechsel

Wer sich und seinem Stoffwechsel innerlich etwas Gutes tun möchte, der kann verschiedene Tees ausprobieren. So eignen sich dafür beispielsweise Birkenblättertees oder auch Extrakte aus Petersilie oder Ackerschachtelhalm. Auch Goldrute und Brennnessel haben gute durchspülende Wirkung und damit gute Auswirkungen auf den (Haut-)Stoffwechsel.

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