Allergie oder nicht: So finden Sie´s heraus!

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Bahnt sich nur schon wieder eine kleine Erkältung an? Ist es eine Bindehautentzündung? Liegt´s an der Matratze oder ist es tatsächlich eine Pollenallergie? Manchmal ist das Beschwerdebild bei einer Allergie so diffus, dass eine Einordnung schwierig ist. Nehmen die Beschwerden zu oder stört eine mögliche Allergie Ihren Alltag zusehends, sollten Sie sich mit Ihrem Hausarzt beraten. Zusätzlich können Sie bereits vorher an bestimmten Kriterien prüfen, ob eine Pollenallergie vorliegen könnte oder nicht. Und so geht´s!

Bevor Sie einordnen können, ob eine Allergie vorliegt, sollten Sie sich Ihr Beschwerdebild genauer anschauen und danach feststellen, wann und wo die Beschwerden auftreten. Der sicherte Weg ist deshalb eine genaue Selbstbefragung. Wann sind die Symptome am stärksten ausgeprägt? Wann traten sie zum ersten Mal auf? Wie lassen sie sich lindern oder was verschlimmert sie sogar?

Typische Symptome für eine Pollenallergie sind eine verstopfte Nase, schnupfenähnliche Beschwerden wie Niesreiz sowie tränende und manchmal auch juckende Augen. Auch im Rachen kann ein Juckreiz auftreten. Sind derartige Beschwerden vorhanden, überlegen Sie am besten, wann die Symptome gehäuft auftreten.

Wann treten die Beschwerden auf?

Haben Sie beispielsweise das ganze Jahr über Probleme, ist eine Pollenallergie eher unwahrscheinlich. Sie tritt vor allem draußen oder bei geöffnetem Fenster auf. Falls Sie sich nicht sicher sind, hilft der Regentest: Sind die Beschwerden nach einem Regenschauer besser, deutet alles auf eine Pollenallergie hin, da die Pollen durch die Regentropfen aus der Luft geschwemmt werden.

Es könnte eine Hausstauballergie sein

Ganzjährige Allergiesymptome deuten deshalb eher auf eine Hausstauballergie hin. Sie zeigt sich nicht nur durch ein saisonal nicht begrenzbares Beschwerdebild, sondern vor allem durch eine verstopfte Nase, die besonders am morgen nach dem Aufstehen spürbar ist. In diesem Zusammenhang könnte auch eine Milbenallergie eine Rolle spielen.

Es könnte eine Tierhaarallergie sein

Eine Tierhaarallergie lässt sich von den anderen Allergieformen noch deutlicher abgrenzen, da sie meist nur spürbar ist, wenn ein konkreter Kontakt mit Tierhaaren stattgefunden hat. Achtung: Dazu reicht übrigens auch der Kontakt mit Personen, die engen Kontakt zu Tieren haben, da die Haare auch auf der Haut oder der Kleidung weitergetragen werden können.

Gibt letzte Gewissheit: Der Allergietest

Haben Sie schon eine konkrete Vermutung und bekommen Sie die Beschwerden nicht ausreichend in den Griff, kann ein Allergietest letzte Gewissheit bringen. Hierbei wird meist der Hauttest eingesetzt, bei dem die vermuteten Allergene mit der Haut in Kontakt gebracht werden. Der Zustand der Haut gibt meist schon nach wenigen Minuten Aufschluss darüber, ob eine Reaktion stattgefunden hat und damit eine Allergie bewiesen ist. Bei den Allergietests unterscheidet man verschiedene Formen nach der Aufbringung auf die Haut. Neben dem Pricktest gibt es beispielsweise auch den Scratchtest und den Reibtest, bei dem das Allergen in die Haut eingerieben wird. Eine andere Form ist der intrakutane Test, bei dem das verdächtige Allergen direkt in die Haut gespritzt wird. Welche Form für Sie am ehesten geeignet ist, wird in Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt festgelegt.

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