Wie Sie trotz Heuschnupfen das Frühjahr genießen

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Sehen Sie sie auch schon wieder vor sich: Die laufenden Nasen und tränenden Augen, die einem das Aufblühen der frühlingshaften Natur so richtig vermiesen wollen? Zugegeben: Ohne Heuschnupfen lässt sich das Wetter entspannter genießen als mit – aber: Wer sich gut mit den Pollen-Plagegeistern auskennt, hat deutlich mehr Ruhe vor ihnen. Was ist gut? Was nicht? Tipps für mehr Zeit in der Natur!

Keine Frage: Heuschnupfen ist lästig. Heuschnupfen beeinträchtigt die Lebensqualität. Heuschnupfen nervt. Und sicherlich gilt auch: Ohne Heuschnupfen wäre das Leben draußen um einiges schöner. Aber: Mit ein bisschen Übung, Know-how und Achtsamkeit lässt sich die Heuschnupfenzeit besser überstehen als Sie vielleicht denken.

Gartenarbeit – so genießen Sie die Natur optimal

Viele Pollenallergiker verzichten wegen des Heuschnupfens auf die geliebte Gartenarbeit und ziehen sich bei besonders warmem und windigem Wetter lieber ins Haus zurück. Mit einer geschickten Pflanzenwahl können Sie sich viele Pollen aber getrost vom Leib halten und maximalen Gartenspaß genießen.

Als Faustregel gilt: Früh- und Spätblüher sollten in Ihrem Garten nichts zu suchen haben, da sie die Heuschnupfen-Zeit unnötig verlängern. Heißt im Klartext: Verzichten Sie auf Birke, Erle, Haselnuss, Ahorn und Wegerich und setzen Sie lieber auf pollenarme, aber dafür besonders duftintensive Alternativen wie Salbei oder Lavendel. Auch Rosen sind wunderbar geeignet und sorgen in jedem Garten für ein optisches Highlight. Tulpen und Narzissen sehen im Frühjahr ebenso wunderschön aus, ohne die Atemwege zu reizen. Ähnliches gilt für Veilchen oder Löwenmäulchen.

Wann der Garten fast pollenfrei ist

Wer seine Gartenarbeit ohne große allergische Reaktionen überstehen möchte, arbeitet am besten in den frühen Morgenstunden oder nach Regen. Übrigens: Wenn möglich, dann überlassen Sie das Rasenmähen jemand anderem – da hier viel zu viele Pollen aufgewirbelt werden. Danach gilt dann: Gründlich waschen – insbesondere die Haare, in die sich gerne mal ein paar Pollen verirren.

Auch auf sportliche Betätigung müssen Sie wegen Ihres Heuschnupfens grundsätzlich nicht verzichten. Auch hier gilt – ähnlich wie bei der Gartenarbeit – der Tipp: Sport ist für Allergiker morgens, bei Windstille oder nach einem Regenschauer am angenehmsten. Gleichzeitig tun Sie übrigens auch etwas Gutes für sich, denn eine verbesserte Lungenfunktion wirkt auch der Schlagkraft der Allergie entgegen.

Gerade beim Sport gilt aber: behalten Sie den Pollenflugkalender im Blick und halten Sie sich bei besonders warmen Temperaturen besser zurück.

Und wenn gar nichts mehr geht: Die Flucht ergreifen!

Was gibt es Schöneres, als vor nervigem Heuschnupfen einfach in den Urlaub zu flüchten? In Europa gibt es einige Ziele, die auch in der aggressivsten Pollenflugzeit ein entspanntes und beschwerdefreies Urlaubserlebnis ermöglichen. Dabei gilt: Je höher und südlicher desto besser. Denn: Auf Höhen um die 2000 Meter blühen Gräser deutlich kürzer und weniger aggressiv. Das Mittelmeer, die Balearen und die kanarischen Inseln punkten außerdem durch besonders wenige Birken. In Kombination mit frischer Seeluft sind Heuschnupfen-Sorgen hier schnell vergessen! Das gilt übrigens gleichsam für die ost- und nordfriesischen Inseln.

Nichts wie los, oder?

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