Sommergrippe: In der sonnigsten Zeit des Jahres krank werden?

on

Noch nie davon gehört? Da hat man sich monatelang auf den Sommer gefreut und plötzlich beginnt es im Hals zu kratzen, der Kopf wird schwer, man fühlt sich abgeschlagen, hat Gliederschmerzen, eine verstopfte Nase, Husten, eventuell Fieber…
Wir erklären Ihnen, wie Sie mit einfachen Tipps der Sommergrippe entgehen und den Sommer entspannt genießen können. Natürlich haben wir auch „im Falle eines Falles“ Tipps für Sie parat.

Die Sommergrippe ist ein grippaler Infekt ähnlich einer Erkältung, verursacht durch verschiedene Arten von Viren. Sie ist abzugrenzen von einer „echten“ Grippe, die durch sogenannte „Influenzaviren“ hervorgerufen wird. Typische Symptome der Sommergrippe sind Schnupfen, Fieber, Husten, auch Kopf- und Gliederschmerzen können auftreten.
Der Ausbruch einer Sommergrippe wird oftmals durch zu viel Stress, Temperaturschwankungen oder eine Schwäche des Immunsystems begünstigt.

Sie wollen in den Urlaub fahren?

Dann werfen Sie doch mal in der Zeit vor Ihrem Urlaub einen Blick auf Ihr persönliches Stresslevel: Es ist so, wer bis zuletzt unter Hochdruck arbeitet und dann plötzlich auf „Pause“ stellt, der kann von der sogenannten „Leisure Sickness“ (à Freizeitkrankheit) übermannt werden. Deshalb gilt: Planen Sie langfristiger und fahren Sie am besten nicht direkt am ersten Urlaubstag weg. So gewöhnt sich der Körper in den ersten Tagen an den Urlaubsmodus und man kann dann einfacher loslassen und abschalten.

Die typische Sommergefahr: Zu viel Kälte gegen die Wärme

Um im Sommer fit zu bleiben, sollten Sie beim Autofahren an heißen Sommertagen darauf achten, dass die Klimaanlage nicht auf Volldampf läuft oder es bei offenem Fenster zu sehr „zieht“. Dadurch können die Schleimhäute der Atemwege austrocknen und so ideale Angriffsflächen für Krankheitserreger sein. Umso wichtiger ist die ausreichende Aufnahme von Flüssigkeit.
So heiß es auch sein mag: Achten Sie am Strand, im Schwimmbad oder am Badesee darauf, nicht zu lange im Wasser zu sein und wechseln Sie nasse oder verschwitzte Wäsche rechtzeitig.
Auch die pralle Sonne setzt Ihr Immunsystem unter Stress. Suchen Sie sich deshalb zwischendurch lieber ein schattiges Plätzchen und setzen Sie bei längeren Spaziergängen einen Sonnenhut auf.

Wenn Sie´s doch erwischt hat: Ruhe hilft heilen

Um die Beschwerden zu lindern und schneller wieder fit zu werden, haben wir ebenfalls Tipps für Sie.
Ihr Körper braucht an allererster Stelle viel Ruhe. Legen Sie sich ins Bett, schlafen Sie viel und trinken Sie ausreichend.
Stärken Sie während der Krankheitsphase unbedingt Ihr Immunsystem, z.B. durch eine Immun-Aufbau-Kur. So greifen Sie direkt eine der häufigsten Ursachen des Virusinfekts auf.

Einzelne Beschwerden können Sie auch ganz individuell lindern:
Bei Halsschmerzen/-kratzen empfehlen wir befeuchtende Lutschtabletten, zum Beispiel solche mit Hyaluronsäure oder Isländisch Moos. Sie lindern den Juckreiz im Hals und legen sich über die gereizte Rachenschleimhaut.

Bei Schnupfen können Sie Nasenspülungen zum Reinigen und Befeuchten der gereizten Nasenschleimhaut nutzen. Nasensprays mit Mineralsalzen helfen auch beim Abschwellen der Schleimhäute.
Arzneimittel, die Enzianwurzel, Primelwurzel, Sauerampferkraut, Holunderblüten, Eisenkraut enthalten, können beim Abfließen des Schnupfensekrets helfen. Wirkstoffe wie Myrtol und Cineol haben eine schleimlösende und entzündungshemmende Wirkung.

Bei Husten gibt es zweierlei:

  • Wenn Sie einen trockenen Reizhusten haben, trinken Sie viel Wasser oder Tees, damit Ihr Hals befeuchtet wird. Auch oben genannte Halsbonbons können hier Abhilfe schaffen. Ebenso hilfreich sind homöopathische Mittel, beispielsweise mit Drosera, Hedera Helix, …
    Pflanzliche Arzneimittel mit Efeuextrakt oder isländisch Moos können ebenfalls Linderung schaffen.
  • Bei schleimigem Husten empfehlen wir Ihnen Mittel zur Unterstützung der Schleimlösung; Präparate mit Primel- und Thymianwurzel haben sich hier bewährt.

Gegen Kopf-und Gliederschmerzen sowie Fieber können Sie die bekannten „klassischen“ Schmerzmittel wie Paracetamol, Ibuprofen und Acetylsalicylsäure einsetzen.

Wann sollten Sie zum Arzt gehen?

Bei Fieber über 39°C oder Fieber, das länger als 3 Tage anhält, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt. Bei Kleinkindern und Senioren gilt generell, sobald Fieber vorhanden ist oder das Allgemeinbefinden verschlechtert ist, sollte ein Arzt aufgesucht werden.

Der beste Schutz: Das ganze Jahr über auf sich achten

Generell gilt: Achten Sie das ganze Jahr über auf ein starkes Immunsystem, damit Ihre Chancen steigen, die Sommergrippe an sich vorbeiziehen zu lassen. Die wichtigsten Tipps dabei sind eine ausgewogene Ernährung, ausreichend Schlaf und Bewegung sowie eine angemessene Entschleunigung im Alltag.
Last but not least:
Wie bei jeder Grippewelle und auch sonst im Alltag gilt, wer sich regelmäßig und gründlich die Hände wäscht, dem können Erkältungs- und Grippeviren nicht so leicht etwas anhaben.

Einige Empfehlungen von uns:

Schüssler Salze Immun-Aufbau-Kur – Nr. 3, 8, 10 und 21 je 400 Tabletten
Biochemie Orthim – Die Heiße Sieben – 10 Sachets
SINUPRET extract überzogene Tabletten 20 St
BRONCHICUM Elixir 100 ml

omp

omp

Der offizielle Account der omp Apotheke Redaktion
omp

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.