Selbstvertrauen, Sicherheit und Stärke: Ihr Weg zum Baby

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Der Urin auf dem Schwangerschaftstest ist noch nicht getrocknet und schon kommen die ersten Fragen und Ängste. Überstehen wir die kritischen zwölf Wochen? Ist mein Kind gesund? Möchte ich eine spontane Geburt oder einen Kaiserschnitt? Und was kann ich tun, damit es dem Nachwuchs auch wirklich gut im Bäuchlein geht? Gerade Frauen, die zum ersten Mal Mutter werden, neigen zu quälenden Sorgen. Dabei trägt Entspannung und Gelöstheit zu einer gesunden Schwangerschaft und Geburt bei. Gar nicht so schwer – ODER?

Liebe, Fürsorge, Verantwortung, Sorgen und Ängste: Es ist eine feurige Mischung an Emotionen und Gefühlen, die Paare überschwemmt, wenn sich Nachwuchs ankündigt. Gerade jetzt, in einer der schönsten, sensibelsten und aufregendsten Phasen des Lebens wollen sie alles richtig machen. Bloß keine falschen Entscheidungen treffen. Bloß nichts vergessen. Bloß nichts verpassen. Da ist es nur natürlich, dass gerade Frauen in einer regelrechten Informationsflut aus bestellter Literatur und gut gemeinten Tipps von Familie und Freunden vom rettenden Ufer weggerissen werden. Die Folge: Stress, Anspannung, ein latent schlechtes Gewissen und die Frage „schaffe ich das überhaupt?“.

Dabei könnte es so einfach sein, wenn Sie erkennen: Schwangerschaft und Geburt gehören zu den natürlichsten Vorgängen des Lebens. Von jeher. Seit Urzeiten. Der weibliche Körper ist dafür gemacht, das Wunder des Lebens zu vollbringen. Warum sollte das bei Ihnen anders sein? Deshalb gilt: Vertrauen Sie auf die Kraft Ihres Körpers! Gerade in der schnelllebigen, technisierten Zeit von heute, in der körperliche Vorgänge von der Wiege bis zur Bahre nur allzu gern verdrängt werden, fehlt vielen Frauen ein natürliches und selbstverständliches Vertrauen in ihren Körper. Dadurch entsteht schnell ein Kreislauf aus Angst und Anspannung, der eine unbeschwerte Schwangerschaft manchmal unmöglich erscheinen lässt.

Was Sie konkret für mehr Gelassenheit tun können:

Bewusste Zeitreserven schaffen
Wer sich von Unsicherheit befreien möchte, der investiert gerade in der Schwangerschaft in das höchste Gut: Zeit! Zeit – nur für Sie, für Ihr Baby, für Ihr inneres Wohlbefinden. Planen Sie beispielsweise jeden Abend eine halbe Stunde nur für sich und Ihre Belange ein. Machen Sie es sich auf der Couch gemütlich, hören Sie entspannende Musik, atmen Sie bewusst, machen Sie sich mit Ihrem Baby bekannt. Je öfter Sie diese hochkonzentrierten und dennoch entspannenden Phasen einlegen, desto enger wird die Verbindung zwischen Ihnen und Ihrem Baby. Probieren Sie es aus! Das Vertrauen in Sie selbst wird wachsen – fast wie von alleine!

Einfach mal weghören!
Unsagbare Schmerzen, tagelange Wehen, schlimme Krankheiten, Schreibabys oder unfassbare Müdigkeit: Junge Mütter belasten ihre schwangeren Freundinnen nur zu gerne mal mit Geschichten aus dem eigenen Erinnerungsalbum. Ihr gutes Recht: Weghören! Oder noch besser: Besagte Freundin freundlich bitten, mit den Geschichten aufzuhören. Es ist Ihr Baby. Ihre Schwangerschaft. Ihre Geburt. Und die wird mit Sicherheit ganz anders sein, als Sie es jetzt zu hören bekommen.

Den eigenen Standpunkt vertreten
Sie wollen einen geplanten Kaiserschnitt, weil Sie Angst vor der Geburt haben? Sie wollen natürlich zu Hause entbinden? Sie wollen stillen? Sie wollen die Flasche geben? Was auch immer es ist: Tun Sie es – ohne Zweifel und Rechtfertigungen. Es gibt bei jeder Entscheidung Vor- und Nachteile, wichtig ist nur, dass Sie zu Ihrer Entscheidung stehen. Das nimmt eine Menge Ballast, der sonst noch ewig auf Ihren Schultern verweilt.

Übrigens: Wussten Sie, dass sich innere Gelassenheit auch auf Ihr Baby auswirken kann? Was Ihr Baby wahrnimmt, beschränkt sich nicht nur auf Geräusche. Es kann auch Stimmungen wahrnehmen und bekommt sogar einen Teil Stresshormone mit. Angst, Trauer oder Stress sickern zwar nicht eins zu eins durch die Plazenta, aber das Stresshormon Cortisol gelangt mit einem Anteil von 10 Prozent zum Baby. Umso besser, sich einfach noch etwas intensiver zu entspannen, oder?

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