Halsschmerzen wirksam bekämpfen

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Sie kennen das: Gerade morgens ist das Kratzen und Brennen im Hals besonders unangenehm und deutet den Beginn einer ebenso lästigen Erkältung an. Auch wenn Halsschmerzen meist eine harmlose Ursache haben, können sie den Alltag massiv beeinträchtigen. Was lässt sich also tun, um dem Schmerz den Garaus zu machen? Gurgeln? Inhalieren? Lutschen? Sprühen? Die Möglichkeiten sind vielseitig! Umso besser, wenn Sie wissen, was wirklich hilft.

Die gute Nachricht zuerst: in den meisten Fällen sind Halsschmerzen auf harmlose Erkältungsviren zurückzuführen, die insbesondere in der kalten Jahreszeit ihr Unwesen treiben. Weitere Möglichkeiten sind Mandelentzündungen, eine Grippe oder bestimmte Kinderkrankheiten wie Scharlach. Grundsätzlich unterscheidet man akute, chronische und wiederkehrende Halsschmerzen, wobei die akuten Halsschmerzen den größten Teil der Beschwerden ausmachen.

Pharyngitis: Der „Renner“ in der kalten Jahreszeit

Dabei handelt es sich um eine Rachenentzündung ohne eine Beteiligung der Mandeln. Sie ist Teil einer typischen Erkältung, die meist mit Halskratzen beginnt und sich mit laufender Nase, Schnupfensymptomen, Kopfschmerzen und eventuell Fieber ausbreitet. Da die Halsschmerzen den Beginn der Erkältung markieren, klingen sie meist auch als erstes wieder ab, sodass nach zwei bis drei Tagen wieder Linderung eintritt.

Selbsthilfe bei Halsschmerzen

Egal ob es nun kratzt, brennt oder einfach schmerzt im Hals: einige Selbsthilfemaßnahmen können den Heilungsprozess unterstützen und für schnelle Linderung sorgen. Wichtigster Tipp: Halten Sie die Schleimhäute feucht! Das lindert nicht nur den Schmerz, sondern sorgt auch dafür, dass die Erkältung nicht noch schlimmer wird. Denn: trockene Schleimhäute verlieren ihre Schutzfunktion gegen Eindringlinge! Befeuchtete Schleimhäute erreichen Sie nicht nur durch regelmäßiges Inhalieren von Außen, sondern auch durch eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr. Trinken Sie viel und regelmäßig. Gerne in kleinen Schlucken! Wenn Ihnen warmer Tee angenehm ist, sind Ingwer-, Salbei- oder Kamillentee sinnvoll, da sie zusätzlich beruhigen. Achten Sie außerdem auf eine gute Raumbelüftung. Je trockener die Raumluft ist, desto eher machen sich die Halsschmerzen wieder bemerkbar.

Wer Schluckbeschwerden hat, der kann kalte Halswickel ausprobieren. Wichtig ist dabei, dass über den kalten Wickel ein warmhaltendes Tuch gelegt wird. Lutschpastillen können ebenfalls helfen, wenn der Hals kratzt und Schluckbeschwerden sehr weh tun, da sie je nach Produkt den Bereich leicht betäuben können. Gurgellösungen eignen sich außerdem zur Desinfektion und Ausspülung von Erkältungsviren.

Wenn der kratzende Hals andere Ursachen hat

Manchmal kommen die Halsschmerzen aber gar nicht von einer Erkältung, sondern haben ganz andere Gründe. Allergien oder Heuschnupfen, Reizstoffe in der Umwelt, wie Tabakrauch oder Staub, oder auch Sodbrennen oder die Reflux-Krankheit können dafür verantwortlich sein. In so einem Fall  sollten Sie sich vertrauensvoll in die Hände Ihres Hausarztes begeben, der Ihnen eine entsprechende Therapie und Behandlung vorschlagen kann.

Dann sollten Sie zum Arzt gehen!

Halsschmerzen können immer auch mit anderen Symptomen wie Kopfschmerzen, Müdigkeit und allgemeinen Erkältungssymptomen einhergehen. Kommt allerdings ein ausgeprägtes Krankheits- und Schwächegefühl dazu, haben Sie sehr hohes Fieber, Brustschmerzen, ein Kloßgefühl, Schwierigkeiten den Mund zu öffnen oder gar Beschwerden bei der Atmung, ist eine sofortige ärztliche Abklärung notwendig.

Gurgeln? Inhalieren? Lutschen? Sprühen? Unsere Empfehlungen für Sie:

Für Erwachsene:

Dolo-Dobendan: Enthält einen lokalbetäubenden Inhaltsstoff. Wir empfehlen dieses Präparat bei starken Halsschmerzen.

Dobendan direkt: Dobendan direkt ist als Spray oder als Lutschtablette erhältlich und wirkt entzündungshemmend, abschwellend sowie schmerzstillend ohne zu betäuben. Es enthält das Schmerzmittel Flurbiprofen.

Dolotonsil: Das homöopathische Komplexmittel Dolotonsil ist sechsfach wirksam gegen Schmerz und Entzündung. Zusätzliche unterstützt es die Infektabwehr.

GeloRevoice: GeloRevoice empfehlen wir bei Hustenreiz und Heiserkeit. Darüber hinaus eignet es sich sehr gut für Sänger und Redner zur Stimmpflege. Es bildet einen Schutzfilm auf Hals, Rachen und Stimmbändern. Außerdem gibt es die Halstabletten in verschiedenen Geschmacksrichtungen wie z.B. Grapegruit-Menthol, Kirsch oder Menthol.

Hexoral Gurgellösung:  Die Hexoral Gurgellösung empfehlen wir zur Keimzahlminderung bei Entzündungen.

Neo Angin: Neo Angin ist als Lutschtablette mit verschiedenen Geschmacksrichtungen oder Spray erhältlich. Es wirkt gegen bakterielle Erreger und lindert gleichzeitig die Entzündung. Wir empfehlen Neo Angin bei leichten bis starken Schmerzen. Ganz neu im Sortiment sind NEO ANGIN Benzydamin Honig-Orange und NEO ANGIN Benzydamin Zitrone.

Für Kinder:

Isla Junior: Die Isla Junior Pastillen mit dem Spezialextrakt aus Isländisch Moos zählen zu den pflanzlichen Arzneimittel und bilden einen schützenden Film. Sie sind für Kinder ab vier Jahren zugelassen.

Neo Angin Junior: Der Halsschmerzsaft Neo Angin Junior wirkt antibakteriell und leicht kühlen. Er ist für Kinder ab einem Jahr zulässig.

Inhalation:

Achten Sie bei der Inhalation mit dampfenden Wasser auf ausgewählte Inhaltsstoffe. Wir empfehlen Salzlösungen, Eukalyptusöl, Pfefferminzöl, Kamillen- und Lindenblüten-Sud.

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  1. Sylvia Schuster-Dittrich sagt:

    Eine sehr wichtige Ergänzung zum Thema inhalieren mit Eukalyptusöl und Pfefferminzöl:
    bei Kindern unter 6 Jahre nicht anwenden!

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