Fundstücke: Geschichten zum Muttertag

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Zufällig sind wir auf einige wunderschöne und lustige Muttertagsgeschichten gestoßen, die wir bei einer früheren Muttertags-Einsendeaktion erhalten haben.
Diese möchten wir heute mit Ihnen teilen, vielleicht ist Ihre Geschichte ja auch dabei. Wir wünschen viel Spaß beim Lesen und allen Müttern einen erholsamen und wunderschönen Muttertag!

Mein schönstes Muttertagsgeschenk bekam ich von meinen Kindern, damals 12 und 9 Jahre alt. Sie hatten sich Überraschungen für den ganzen Tag ausgedacht:
Morgens bereiteten sie das Frühstück zu, deckten den Tisch, pflückten Gänseblümchen und stellten eine selbstgemalte Muttertagskarte dazu. Mit Papa´s Hilfe wurde das Mittagessen gekocht. Es gab Spaghetti mit Tomatensoße. Am Nachmittag wurden selbst gebackene Schokoladenherzen zum Tee serviert und danach führten sie mich aus zu einem Spaziergang im Park und anschließend ins Konzert, welches die Musikschule am Ort veranstaltete.
Können Sie sich vorstellen, wieviel Mühe sich die Kinder gemacht haben und wie sehr ich mich darüber gefreut habe? Dieser Tag wird mir immer in Erinnerung bleiben! Unser Sohn bekam montags für diese Aktion noch Applaus in der Schule. Die Lehrerin fragte nämlich, was die Kinder ihren Müttern zum Muttertag geschenkt hätten. Er erzählte dann, was er und seine Schwester sich ausgedacht hatten und seine Mitschüler fanden es super und klatschten.

Hallo, also ich hatte heute zum Muttertag nur Geschenke, die ich selbst gekauft (Sekt und Blumen) oder selbst mit den Kindern gebastelt habe (eine wirklich toll verzierte/beklebte Dose als Stifthalter). Und als ob das noch nicht gereicht hat, war mein Mann seit Tagen auf Angeltour und dann durfte ich ihn noch früh morgens abholen, da sein Fahrrad einen Platten hatte.
In welche Rubrik diese Geschenke fallen, dürfen Sie selbst fest legen: skurril? ja! ungewöhnlich? sicher! Peinlich? auch! Aber trotzdem total süß! Und zum Glück konnte der Tag danach nur noch besser werden!!!

Ein Tag im Kreise meiner Familie, aber mit gaaanz viel Zeit für mich – das ist mein schönstes Geschenk!
Mein Mann steht vor mir auf und fängt die Kinder ab – ich darf also ausschlafen, juhuuu!!! Ein bereits gedeckter Frühstückstisch nach einer ausgiebigen Dusche (heute mal ohne Störung) und geschmückt mit einem Blumenstrauß, bestehend aus dem was die Natur eben gerade so hergibt, sowie liebevollen Basteleien aus Schule und Kindergarten.
Ein Vormittag zur freien Verfügung – wozu habe ich gerade Lust? Vielleicht Zeitung lesen oder Klavier spielen oder einfach gar nichts tun?
Über das Mittagessen dürfen sich heute mal andere Gedanken machen, sowohl über die Mahlzeit selbst, als auch darüber wie man die Kinder davon überzeugt, dass Kartoffeln schälen genauso toll ist wie Käse schneiden.
Dann ein freier Nachmittag (aus der Küche dringen Gesprächsfetzen darüber, dass Abwaschen und Abtrocknen ja eigentlich so gar keinen Spaß machen…) und schließlich ein entspannter Abend, denn für das rechtzeitige Fertigmachen und Zubettbringen (Ach ja! – Morgen ist ja wieder Schule!) ist heute Papa zuständig!
Fazit: Ein rundum gelungener (und amüsanter) Tag, der mir wieder viel Kraft für all die großen und kleinen alltäglichen Herausforderungen des nächsten Jahres gibt.

Hier nun eins der schönsten, liebevollsten Geschenke, die ich zum Muttertag vor 27 Jahren erhielt.
Meine Töchter M. und M. überraschten mich mit einem zu Herzen gehenden Gedicht, das sie selbst dichteten, schrieben und einrahmten.
Statt i, ä, ü-Punkte haben sie kleine rote Herzen gemalt.
Muttertag 1986
Liebe Mama
Wir woll’n Dich heute richtig küssen,
weil wir uns nun bedanken müssen.
Du schmierst uns morgens immer Brote
und schimpfst nicht über ’ne schlechte Note.
Vielen Dank für unsere Zimmer;
vergessen werden wir’s Dir nimmer.
Drum woll’n wir Dir auch Freude machen
mit unserer Hilf‘ und vielem Lachen.
Weißt Du noch im südlichen Naß?
Im Swimming-Pool hatten wir viel Spaß;
wir wurden von der Sonne gebräunt
und haben mit Dir nichts versäumt.
Für Heiterkeit und oftmals Scherzen
danken wir Dir heut‘ von Herzen.
Wenn wir mit unseren Schlampigkeiten
und noch so manchen Kleinigkeiten
Dich manchmal auch tun plagen,
so wolle wir doch sagen:
Es tut uns ehrlich leid,
wir hab’n Dich lieb für alle Zeit.

Deine Töchter
Margit und Manuela

Heute freue ich mich immer noch, dies in Dankbarkeit zu lesen.
Unsere innige Verbundenheit wird mittlerweite gekrönt von drei allerliebsten Enkelinnen – A. (9), M.(7) und C. (4).
DAS LEBEN IST SCHÖN!!!
DANKE für ALLES!!!

Es war fast Muttertag 1976 und ich war schwanger.
Mein Sohn wurde 25 / 05 geboren also nach Muttertag.
Mein Mann hat immer gelacht als er sagte: „Du bekommst nichts wenn dieses Jahr Muttertag ist, denn dann bist du noch keine Mutter. Aber wenn Vatertag ist ( In Holland am dritten Sonntag in Juni ) bin ich Vater und dann bekomme ich aber etwas!“ Ich spielte dann enttäuscht.
Zu der Zeit kam täglich eine Schülerin ( Jacqueline ) bei uns ins Haus und mein Mann wiederholte dieses immer wenn sie da war. Sie war bei mir in der Klasse als sie 6 Jahren alt war und zu der Zeit war sie bei meinen Mann in der Klasse und war sie schon 12 Jahren. Sie versuchte dann immer meinen Mann zu überreden mir zum Muttertag doch bitte etwas zu schenken aber …… immer vergeblich.
Dann kam Muttertag und ich bekam von meinem Mann einen Tag vorher einen schonen Blumenstrauß aber wie gesagt: “ NICHT zum Muttertag“.
Natürlich war an dem Tag Jacqueline wieder da und was tat sie? Vom Taschengeld kaufte sie eine kleine Blume für mich und sagte: „Dann bekomme sie von mir etwas zum Muttertag!“ Dass was so lieb!
Nach 4 Jahren wurde unsere Tochter geboren und Jacqueline war wie eine große Schwester für unsere 2 Kinder.
Ich mache einen Sprung.
Es wurde 1997 und seit 25 Jahren kam Jacqueline so oft wie möglich. Wir machten Ausflüge, fuhren im Urlaub, sie war immer da. Sie war schon verheiratet aber sie sprach uns noch immer an mit : „Frau Lehrerin und Herr Lehrer.“ Es war zu schwierig für sie um uns zu duzten.
Einige Tagen vor Muttertag war es als wir sie hier zu Hause einluden zum Essen. Dann haben wir sie nach 25 Jahren symbolisch als Tochter „adoptiert“. Wir schenkten Jacqueline einen schönen goldenen Ring und seitdem gehört sie noch mehr zur Familie. Gegessen hat sie nichts, nur geweint. Und… sie kommt noch immer. Weniger weil sie selber Kinder hat aber diese Freundschaft bleibt. Und ihre kleine Blume am Muttertag 1976 habe ich nie vergessen!

Einer meiner schönsten Muttertage war 2012. Meine 3 Kinder haben mir als Dankeschön 1 Karte für das Musical „Tarzan“ in Hamburg geschenkt inkl. gemeinsamer Besuch und Essen. Da war ich doch zu Tränen gerührt + habe dieses Musical später sehr genossen. Es ist doch ein Geschenk, wenn die Kinder ihrer Mutter sagen, dass so ein Geschenk nur ein kleines Dankeschön sei für all die Unterstützung, die sie von ihrer Mutter je genossen haben.

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