Flüssigkeitsmangel: ein unterschätztes Phänomen

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Er bewirkt viele Symptome und bleibt doch so häufig unerkannt: Flüssigkeitsmangel! Immerhin 70 Prozent unseres Körpers bestehen aus Wasser. Eigentlich klar, dass wir eine ausreichende Menge des flüssigen Goldes zu uns nehmen müssen, oder? Das Schöne: Flüssigkeitsmangel kann in den meisten Fällen leicht behoben werden. Doch wie entsteht der Mangel und wie macht er sich bemerkbar? 

Man mag lieber nicht wissen, wie viele Menschen mit den unterschiedlichsten Symptomen in deutschen Arztpraxen sitzen und unter ihren Beschwerden, die eine ganz einfache Erklärung haben können, massiv leiden. Denn ein Flüssigkeitsmangel macht sich mit unterschiedlichen Symptomen bemerkbar, die meist diffus sind.

Nehmen Sie die Alarmsignale wahr

Das erste und leider schon zu späte Zeichen eines Mangels an Flüssigkeit: Durst! Er ist ein klares Warnsignal des Körpers, das am besten gar nicht erst aufkommen sollte. Trinken Sie deshalb eine ausreichende Menge über den gesamten Tag verteilt und lassen Sie dem Durst dadurch gar keine Chance. Nach Möglichkeit sollte der Flüssigkeitsbedarf ausschließlich durch Wasser gedeckt werden. Auch ungesüßte Tees sind möglich. Wer unbedingt Geschmack braucht, kann sich zwischendurch auch mal eine Saftschorle machen – dabei sollte der Zuckergehalt aber nicht unterschätzt werden.

Die einfache Regel: Ein Glas pro Stunde

Übrigens: Je älter wir werden, desto weniger warnt uns der Körper bei Flüssigkeitsmangel. Viele ältere Menschen haben deshalb gar kein Durstgefühl mehr. Umso wichtiger ist es, sich einen regelmäßigen Trinkrhythmus anzugewöhnen. Beispielsweise ein 200ml-Glas in der Stunde. So kommen Sie im Tagesverlauf leicht auf die empfohlene Menge von mindestens zwei Litern Flüssigkeit pro Tag.

Kopfschmerzen sind leider ein weiteres häufiges Anzeichen für Flüssigkeitsbedarf. Es empfiehlt sich, erst einmal zwei Gläser Wasser zu trinken, bevor Sie zur Schmerztablette greifen. Häufig verschwindet der Kopfschmerz dadurch so schnell, wie er gekommen ist. Die Symptome sind übrigens ganz leicht zu erklären: durch den Flüssigkeitsmangel verdickt sich das Blut und kann nicht mehr ausreichend Sauerstoff ins Gehirn transportieren. Der pochende Schmerz ist die lästige Folge.

Kopfschmerzen – Schwindel – Verstopfung

Einen ähnlichen Grund haben übrigens auch Konzentrationsstörungen. Dickflüssigeres Blut versorgt das Gehirn nicht mehr optimal. Unruhe, Konzentrationsschwierigkeiten bis hin zum Schwindel können auftreten. Direkte Auswirkungen hat Flüssigkeitsmangel auch auf die Stoffwechselprozesse im Körper. Neben einem besonders dunklen Urin zeigt sich das unter anderem auch in einer lästigen Verstopfung. Bei ausreichender Trinkmenge quellen die Ballaststoffe im Stuhl wieder auf und der Stuhl wird weicher. Eine Austrocknung kann aber nicht nur im Darm, sondern auch auf der Haut Spuren hinterlassen. Eine trockene Haut und spröde Lippen sollten deshalb auch immer in Bezug auf Flüssigkeitsmangel begutachtet werden.

Die tägliche Flüssigkeitszufuhr soll 20 – 40 ml/kg Körpergewicht betragen, jedoch erhöht sich der Bedarf durch verschiedene Faktoren wie z.B. das Alter, sportliche Betätigungen, klimatische Bedingungen, bestimmte Leiden wie Durchfall, Erbrechen oder Fieber.

Einige Empfehlungen von uns:

Biochemie Orthim Nr. 8 Natrium chloratum D6 – 400 Tabl.
ELOTRANS Pulver 10 St
FLOHSAMENSCHALEN 250 g
Schüssler Salze Konzentrations-Kur – Nr. 3, 5, 7 und 8 je 400 Tabl.

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Ein Kommentar auch kommentieren

  1. Jürgen Weih sagt:

    Diese Erkenntniss „Flüssigkeitsmangel“ sollte eigentlich an jedem Arbeitsplatz hängen. Wieviele Arbeitnehmer haben oder gönnen sich nicht die Zeit für ein Glas Wasser zwischen durch. Da werden Kopfschmerztabletten oder andere Medikamente bevorzugt. (Was nichts kostet, dass hilft auch nicht) Bei alten Menschen zeigt sich der Flüssigkeitsmangel offt auch durch Verwirrtheit.

    Dieses Wissen über Flüssigkeitsmangel und deren Behebung mit K L A R E M Wasser sollte schon in der Grundschule den Kindern „eingetrichtert“ werden. Bessere Konzentration, bessere Noten.
    Nicht zu vergessen bei den Verkehrsteilnehmern bessere Aufmerksamkeit und Reaktion.

    Schade nur das solche Nachrichten wie die ihren, bei der immensen Flut von E-mails untergehen und ungelesen gelöscht werden.

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