Bluthochdruck – Bleiben Sie im Takt

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Bluthochdruck – Bleiben Sie im Takt

Manchmal sind es Symptome wie Kopfschmerzen oder Ohrgeräusche, Schwitzen oder Herzklopfen, durch die sich zeigt, dass Ihr Körper mit einem zu hohen Blutdruck kämpft. Doch auch ohne Symptome kann es sein, dass der eigene Blutdruck zu hoch ist. Das muss nicht sein! Was Sie auf natürlichem Wege dagegen tun können, lesen Sie hier.

Bluthochdruck (auch Hypertonie) ist heutzutage eine Volkskrankheit

Es handelt sich um eine Erkrankung, bei dem der Druck des Blutes innerhalb der Arterien erheblich erhöht ist. Den Blutdruck unterteilt man nach systolischem und diastolischem Blutdruck. Der systolische sollte nicht höher als 140 sein, während der diastolische Blutdruck nicht höher als 90 sein sollte. Mit steigendem Alter haben viele Menschen mit Bluthochdruck zu tun. Auch Personen, die immer einen normalen oder sogar niedrigen Blutdruck hatten, zeigen plötzlich Symptome, die das Wohlbefinden einschränken. Typisches Anzeichnen sind Schwindelgefühle und Schwitzen, ein spürbarer Pulsschlag, Sehstörungen oder Augenzucken bis hin zu Nasenbluten oder Erbrechen und morgendlichem Kopfschmerz.

Liegt’s an mir? Analysieren Sie Ihren Alltag!

Doch nicht nur das! Bluthochdruck ist, je länger er unbehandelt fortbesteht, ein Risikofaktor für Schlaganfälle, Herzinfarkte, Thrombosen und viele andere Herzkrankheiten. Umso wichtiger: nehmen Sie Ihren Blutdruck ernst und werden Sie aktiv, wenn er dauerhaft im roten Bereich liegt. Optimal, also im grünen Bereich, ist ein Blutdruck von 120/80. Nicht immer muss ein zu hoher Blutdruck direkt mit Medikamenten behandelt werden. Oft reicht es auch, die eigenen Lebensgewohnheiten zu überdenken und genau zu schauen, ob die Gründe für den hohen Blutdruck auch in der eigenen Lebensweise stecken könnten. Denn: Stress, falsche Ernährung, wenig Bewegung und andere Faktoren tragen dazu bei, dass der Blutdruck steigt.

Kennen Sie das Unwohlsein, wenn Sie sich grade ganz furchtbar über etwas aufregen, Ihnen das Blut wütend durch die Adern schießt, Sie hektisch atmen und sich fühlen, als würden Sie vor Stress rot anlaufen? Genau so kann es Ihrem Körper bei zu viel Stress im Alltag dauerhaft gehen. Dafür ist es nicht nötig, sich bewusst jeden Tag aufzuregen, Ärger oder Wut zu haben. Ist das Stresslevel Ihres Alltags dauerhaft zu hoch, steigt erwiesenermaßen das Risiko für Herzerkrankungen. Umso wichtiger ist es, den eigenen Stress zu reduzieren und ein langfristig wirkendes Stressmanagement zu erlernen. Ob Sie dafür Entspannungsübungen wie Yoga oder Meditation machen oder lernen, mit Stress anders umzugehen, liegt ganz bei Ihnen. Ihr Körper wird es Ihnen danken!

Bringen Sie Bewegung in Ihren Alltag

Gleiches gilt auch für ausreichende Bewegung, die Sie in Ihren Alltag integrieren sollten. Dabei muss es nicht gleich der Leistungssport sein. Vielmehr empfiehlt sich eine moderate Bewegung, die Sie optimalerweise mehrmals pro Woche ausüben und ganz leicht in Ihren Alltag integrieren können. Schwimmen, Walken oder Radfahren sind ideale Sportarten, um den Blutdruck langfristig senken zu können. Dabei ist eine Verringerung der Werte um etwa 5 bis 10 mmHg zu erwarten.

Ihr Blutdruck-Wohlfühlgewicht

Nicht nur Sport, sondern auch ein gesundes Körpergewicht wirken sich nachweislich positiv auf den Blutdruck aus. Die besondere Wirksamkeit ergibt sich hier besonders durch die positive Verstärkung, die ein gesundes Körpergewicht auf die sportliche Leistungsfähigkeit hat. Gleichzeitig wirkt sich ein positives Körpergefühl auf dem eigenen Zufriedenheitslevel aus, was wiederum das eigene Stressempfinden positiv beeinflusst. Ein Zugewinn an Lebensfreude ist garantiert.

Ein gesunder Blutdruck beginnt in der Küche

Auch über die Ernährung lässt sich der Blutdruck wunderbar beeinflussen. Hierzu zählt nicht nur der möglichst weitgehende Verzicht auf Alkohol (für Männer gilt maximal 20 g, für Frauen maximal 10 g Alkohol pro Tag), sondern auch die Vermeidung von zu viel Salz. Denn: eine salzreiche Kost treibt den Blutdruck oft in die Höhe. Verwenden Sie stattdessen besser frische Kräuter und Gewürze, die häufig einen ebenso guten Geschmack erzeugen. Die vielseitige mediterrane Küche eignet sich hier besonders.

Wie misst man den Blutdruck?

 Da Anstrengung und Stress den Blutdruck steigen lassen, ist es wichtig in Ruhe zu messen. Setzen Sie sich dafür einige Minuten entspannt hin, bevor Sie mit dem Messen beginnen, nur so erhalten Sie vergleichbare und aussagekräftige Blutdruckwerte. Außerdem ist es sinnvoll, beim Messvorgang nicht zu sprechen. In Höhe des Herzens sind die verlässlichsten Blutdruckwerte zu erwarten. Deshalb eignet sich der Oberarm zum Messen, wenn man sitzt. Wird am Handgelenk gemessen, sollten Sie dieses in Herzhöhe lagern. Einzelne Messungen sind wenig aussagekräftig. Deshalb sollte immer mehrmals am Tag, am besten zur gleichen Tageszeit gemessen werden. Bei Unklarheiten führt Ihr Arzt eine 24-Stunden-Messung bei Ihnen durch. Dabei ist interessant, wie körperliche Belastungen, Stresssituationen oder der nächtliche Schlaf Ihren Blutdruck beeinflussen.

Bluthochdruck natürlich lindern – Schüßler Salze als Unterstützung

Nr. 3 der Schüßler-Salze, das Ferrum phosphoricum zählt zu den Salzen, welches das Immunsystem stärkt. Es ist besonders hilfreich bei der Bildung roter Blutkörperchen. Außerdem stabilisiert das Salz Nr. 3 den Kreislauf und ist daher ein Mittel gegen Kreislaufschwäche. Es führt zu einer Entspannung der Blutgefäße.

Zu den Schüßler Salzen gegen Bluthochdruck gehört auch das Salz Nr. 5 Kalium phosphoricum, das bevorzugt bei Herzschwäche eingenommen wird. Dieses wertvolle Mineral stärkt den Herzmuskel und wirkt positiv bei Erschöpfungszuständen.

Nr. 7, Magnesium phosphoricum, ist für die Nerven und Muskeln zuständig. Es wirkt entspannend und beruhigend bei nervösen, unruhigen Zuständen. Seine Blutdruck senkende Wirkungsweise ist auf das Entspannen des gesamten Körpers zurückzuführen.

Nr. 15, Kalium jodatum wirkt regulierend auf die Schilddrüse und beeinflusst den zu hohen und schnellen Pulsschlag, was sich positiv auf einen zu hohen Blutdruck auswirkt.

Nr. 23, Natrium bicarbonicum dient der Verbesserung des Blutflusses und bindet Säure. Seine positive Wirkung auf den Stoffwechsel und die Bauchspeicheldrüse machen dieses Schüssler-Salz zu einem wertvollen Bestandteil verschiedener Behandlungsmöglichkeiten.

Homöopathie – Sanft den Bluthochdruck behandeln

Homeo-orthim ist ein homöopathisches Mittel zur unterstützenden Behandlung bei Bluthochdruck. Die darin enthaltenen homöopathischen Bestandteile Viscum album (Mistel), Cactus (Königin der Nacht), Rauwolfia (Schlangenwurzel) und Glonoinum regulieren den Blutdruck und die Sauerstoffversorgung des Herzens über die situationsbezogene Einstellung des Durchmessers der Blutgefäße. Das Herz wird auch vor nervöser Reizüberflutung geschützt.

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